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Das ist ein blutiges, primitives Spektakel

01.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elfriede Steckroth, Neckartailfingen. Zum Artikel „Wilder Kampfstier spießt Zuschauer auf“ vom 20. August. Stierkampf ist ein unwürdiges, unfaires, grausames Spektakel – ein Frevel an den Geschöpfen Gottes. Tiere, zum puren Lustobjekt degradiert für alle, die diesem schrecklichen Treiben etwas abgewinnen können – Sodom und Gomorrha.

Kein wirklich zivilisierter Mensch kann sich an dem Leiden der gequälten, verspotteten Kreatur ergötzen. Die Zeitgenossen, die solchen Veranstaltungen beiwohnen, sind psychisch gestörte, kranke Wesen, die dringender Behandlung bedürfen. Alexander von Humboldt, bedeutender Naturforscher und Namensgeber vieler Bildungseinrichtungen, meinte ganz zu Recht: „Grausamkeit gegen die Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Wo man ihrer gewahr wird, ist es ein sicheres Zeichen der Unwissenheit und Rohheit, welches selbst durch alle äußeren Zeichen der Pracht nicht verdrängt werden kann.“

Weltweit kommen jährlich Tiere und auch Menschen bei Corridas ums Leben. Die große Mehrheit der europäischen Bevölkerung lehnt den Stierkampf ab. Die spanische Provinz Katalonien hätte eine Vorbildfunktion, sollte ein gesetzliches Verbot bis 2012 wie vorgesehen durchgesetzt werden, für alle Stierkampfnationen und könnte den Anfang vom Ende dieses primitiven, blutigen Spektakels markieren.

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

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