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Leserbriefe

Das Dilemma der Ausweglosigkeit

30.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Hasenberg, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Abfuhr für US-Kommandeur“ vom 24. Oktober. Der Krieg ist nicht zu gewinnen, weil es ein Partisanenkrieg ist. Die Taliban bewegen sich im Volk wie Fische im Wasser. Russland hat die Erfahrung gemacht, dass ein Krieg in diesem Land nicht zu gewinnen ist, auch und gerade weil die Topographie einen offenen Schlagabtausch so schwierig macht, und deshalb zog es sich nach Jahren mit hohen Verlusten zurück. Außerdem sind die internationalen Truppen ungeliebte Besatzer. Die Amerikaner warten auf ein Wunder oder wird Afghanistan das Vietnam von Obama werden? Ob nun 40 000 oder 80 000 neue Truppen nach Afghanistan verlegt werden, dieses Land wird die Nato nicht befrieden, es wird nur einzelne Inseln oder Distrikte geben, die innerhalb des Landes befriedet werden können. Nach Jahren ist es nicht möglich gewesen. Die Nato wird noch weitere Jahre dort bleiben müssen oder die Einsicht haben, dass dieses Land und seine Bevölkerung noch nicht reif ist für die Demokratie westlicher Prägung. Das zeigen auch die jüngsten Manipulationen bei der Präsidentenwahl. Nach Aussagen von militärischen Experten braucht man in Afghanistan zirka 500 000 Mann, um das Land einigermaßen zu befrieden. Zurzeit sind aber nur 100 000 Soldaten dort im Einsatz. Das zeigt das ganze Dilemma der Ausweglosigkeit.

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Kuckuckseier vom Nürtinger Osterhasen

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Galgenbergpark: Kompromiss gefunden“ und zum Kommentar „Rücksicht nehmen“ vom 8. April. Wie, von CDU Stadtrat Kunzmann zur Wahl eröffnet, darf man in Nürtingen jetzt wieder „Klartext“ sprechen. Kein „Schönreden“, kein Vernebeln, und auch kein…

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