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Leserbriefe

Corona – Wege aus der Pandemie

03.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rosemarie Körner, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Tübinger Modell als Vorbild“ vom 23. März. Viele Städte und Gemeinden haben Wege gefunden, wie man die derzeitige Situation erträglicher machen könnte: offene Läden, Sport und Kultur wieder Teil des Lebens. Nun überlegt auch Nürtingen, so einen Weg einzuschlagen, den Tübinger Weg. Während wir die erste und zweite „Welle“ mit vielen Erkrankten und Verstorbenen hinter uns haben, rollt gerade die dritte Welle an. Dabei waren die Viren in der zweiten Welle noch ähnlich denen aus der ersten, noch nicht so stark mutiert wie jetzt in der dritten Welle. Das was nun mit dem Titel „Dritte Welle“ bezeichnet wird, sind die stärker mutierten Viren, die ansteckender, krank machender und tödlicher sind wie die früheren: B.1.1.7: ist die seit Dezember 2020 bekannte Englische SARS-CoV-2-Virusvariante. Davon gibt es noch die Varianten B.1.1.7 E. – B.1.351: Über diese Virusvariante aus Südafrika wurde ebenfalls erstmals im Dezember 2020 berichtet. Auch für diese Variante wird eine höhere Übertragbarkeit diskutiert. Jetzt kommt eine vierte Welle, es ist die Brasilianische Variante. In Brasilien und ganz Südamerika wütet sie grausam und unvorstellbar. P.1: Diese von der Linie B.1.1.28 abstammende SARS-CoV-2-Variante wurde erstmals im brasilianischen Staat Amazonas nachgewiesen. Dieser mutierte Virus ist ansteckender, gefährlicher und unempfindlicher gegenüber Antikörpern und ein tödlicher Verlauf ist wahrscheinlicher, Impfstoffe wirken nicht oder nur ganz schwach.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem eigentlich die Impfungen für kollektives Aufatmen hätten sorgen können, mischen diese drei neuen Viruslinien den Kampf gegen SARS-CoV-2 neu auf. In den Ländern, in denen Corona nie richtig besiegt wurde, bilden sich weiterhin die gefährlichsten Mutationen und wenn die zu uns kommen, fängt alles von vorne an. Da sind viele kreative Köpfe gefragt, die forschen, aber auch solche, die unser Leben lebenswert erhalten. Wer nicht mitmachen kann, sollte wenigstens „Danke“ sagen an die, die Leistung erbringen.

Leserbriefe

Kuckuckseier vom Nürtinger Osterhasen

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Galgenbergpark: Kompromiss gefunden“ und zum Kommentar „Rücksicht nehmen“ vom 8. April. Wie, von CDU Stadtrat Kunzmann zur Wahl eröffnet, darf man in Nürtingen jetzt wieder „Klartext“ sprechen. Kein „Schönreden“, kein Vernebeln, und auch kein…

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