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Corona-Test nicht auf Steuerzahler-Kosten

03.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erika Czuday, Nürtingen. Zum Artikel „Woche der Entscheidungen im Ringen um den Corona-Kurs“ vom 25. August. Die Tests sollen wieder ausgesetzt werden. Finde ich als Laie sinnvoll, denn sie zeigen nur eine Momentaufnahme. Die Inkubationszeit beträgt aber mehrere Tage. Wenn neben mir einer im Flugzeug sitzt, der infiziert ist, vermittelt ein negativer Test eine Scheinsicherheit. Abgesehen von den Kosten, die die Solidargemeinschaft tragen soll, sind Tests in bestimmten Berufsbereichen, wie zum Beispiel im Pflegebereich, nach meinem Empfinden deutlich sinnvoller. In einem Nebensatz wird erwähnt, dass der Lohnausfall bei verordneter Quarantäne vom Staat bezahlt werden soll. Der Staat sind wir mit unserem Steueraufkommen. Die Kosten dafür dürften deutlich höher sein als die Kosten für die (fraglichen) Tests.

Ich frage mich, warum soll ich mit den Menschen solidarisch sein, die sich entgegen Reisewarnungen in Gebiete begeben, in denen die Ansteckungsgefahr größer ist als allgemein. Diese Menschen zeigen sich auch nicht solidarisch! Wer unbedingt in den Urlaub fahren will, wer sich über alle Regeln hinwegsetzt, sollte auch die Konsequenzen seines Verhaltens tragen. Ob die Regeln sinnvoll sind oder nicht, sei dahingestellt.

Wenn ich über eine rote Ampel fahre, weil weit und breit kein Auto zu sehen ist, und dabei erwischt werde, muss ich auch die Strafe zahlen. Kein Richter wird sich mit mir solidarisieren, kein Staat wird meine Strafe zahlen.

Leserbriefe

Warum Angst bis zur Impfung?

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Corona-Impfung: Wo stehen wir?“ vom 12. September. Auf dem neoliberalen Markt ist ein weltweiter Wettbewerb entbrannt um die vielen Milliarden, die für die Forschung nach Impfstoffen gegen ein angeblich neues Virus mobilisiert wurden. Auch das…

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