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Leserbriefe

Bürgermeinung sollte gehört werden

26.11.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Baral, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Ein Geldbote kam in den Gemeinderat“ vom 7. Oktober. Der Rotenbachaufstieg wurde besichtigt. Teilnehmer an dieser Verkehrsschau waren Beamte vom Landratsamt, die Polizei und Neckartenzlinger Rathausbeschäftigte. Anwohner wurden nicht angehört, sondern abgewiesen, Mitglieder des Gemeinderats zur Besichtigung nicht zugelassen.

Die Ausführungen des Bürgermeisters in der Bürgerversammlung waren unbefriedigend. Ich frage mich allen Ernstes: Befinde ich mich in einer Gesellschaft, in der bürgerliches Engagement erwünscht ist oder in der nur die Meinung der Obrigkeit zählt? Meinen die „Experten“ wirklich, auf bürgerlichen Sachverstand verzichten zu können? Ich hätte erwartet, dass Verwaltung und Gemeinderat dieser Vorgehensweise energisch widersprechen würden. Hierüber herrschte Stillschweigen.

Im Übrigen soll der Rotenbachaufstieg noch in diesem Jahr überteert werden. Die Verkehrsprobleme sind damit aber nicht gelöst. Mehrere zehntausend Euro werden in den Sand gesetzt. Mein Fazit: Wenn Bürgermeinung nicht mehr gefragt ist, bleiben zwei Möglichkeiten, die Resignation oder die Rebellion. Oder: „Zeigen es die da unten denen da oben“. S 21 lässt grüßen.

Leserbriefe

Die Zukunft der Kleinschwimmhalle

Alexander Maurus, Beuren. Zum Artikel „Praktische Hilfe bei der Meinungsbildung“ vom 19. Februar. Im Kandidatencheck der Nürtinger Zeitung zur Landtagswahl kam auch die Zukunft der Kleinschwimmhalle in Beuren zur Sprache. Das Schwimmbad ist für die Kinder im Neuffener Tal und im Lenninger Tal…

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