Leserbriefe

Bürgermeinung sollte gehört werden

26.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Baral, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Ein Geldbote kam in den Gemeinderat“ vom 7. Oktober. Der Rotenbachaufstieg wurde besichtigt. Teilnehmer an dieser Verkehrsschau waren Beamte vom Landratsamt, die Polizei und Neckartenzlinger Rathausbeschäftigte. Anwohner wurden nicht angehört, sondern abgewiesen, Mitglieder des Gemeinderats zur Besichtigung nicht zugelassen.

Die Ausführungen des Bürgermeisters in der Bürgerversammlung waren unbefriedigend. Ich frage mich allen Ernstes: Befinde ich mich in einer Gesellschaft, in der bürgerliches Engagement erwünscht ist oder in der nur die Meinung der Obrigkeit zählt? Meinen die „Experten“ wirklich, auf bürgerlichen Sachverstand verzichten zu können? Ich hätte erwartet, dass Verwaltung und Gemeinderat dieser Vorgehensweise energisch widersprechen würden. Hierüber herrschte Stillschweigen.

Im Übrigen soll der Rotenbachaufstieg noch in diesem Jahr überteert werden. Die Verkehrsprobleme sind damit aber nicht gelöst. Mehrere zehntausend Euro werden in den Sand gesetzt. Mein Fazit: Wenn Bürgermeinung nicht mehr gefragt ist, bleiben zwei Möglichkeiten, die Resignation oder die Rebellion. Oder: „Zeigen es die da unten denen da oben“. S 21 lässt grüßen.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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