Leserbriefe

Bürger fordern zweite Veranstaltung

17.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Artikel „Wörth-Areal auf dem Prüfstand der Bürger“ vom 12. November. Danke für die ausführliche Berichterstattung über diese Veranstaltung in der Nürtinger Stadthalle. Den meiner Meinung nach wichtigsten Aspekt des Abends hat der Berichterstatter allerdings überhaupt nicht erwähnt: die Forderung der Bürger nach einem zweiten Informations- beziehungsweise Diskussionsabend. Allerdings sollte dann der Gemeinderat auf der Bühne sitzen und seinen Wählern erklären, weshalb er dieses Projekt so wie geplant genehmigt hat. Im Laufe des vergangenen Mittwochabends kristallisierte sich nämlich immer mehr heraus, dass die Meinung der Bürger, zumindest die der bei der Veranstaltung anwesenden, absolut nicht identisch ist mit der Entscheidung des Gemeinderates, der ja das Mandat der Bürger hat und in ihrem Namen entscheiden soll.

Die Vertreter der Stadt haben angesichts der vorgebrachten Bedenken auch prompt mehrmals im Laufe des Abends darauf hingewiesen, dass der Gemeinderat von uns gewählt wurde und die Bürger nun vier Wochen lang Gelegenheit hätten, ihre Einwände gegen das Projekt einzureichen.

Bei diesem Vorgang stellt sich wieder einmal die Frage, inwieweit unsere Form der Demokratie heute noch geeignet ist, den Willen der Wähler wirklich zum Ausdruck zu bringen und in politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Immer mehr Bürger haben das Gefühl, auf die wirklichen Entscheidungen überhaupt keinen Einfluss mehr zu haben.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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