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Leserbriefe

Boris Palmer eher Beifall klatschen

09.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Palmer: Retten Menschen, die sowieso bald tot wären“ vom 29. April und „Kretschmann über Palmer: Das muss die Partei aushalten“ vom 6. Mai. Ich bin schon etwas verwundert, dass die Stuttgarter Nachrichten sich auf „Bild-Niveau“ herablassen, zum Shitstorm ausholen, und ich verstehe die ganze Aufregung der Grünen um Palmer nicht ganz.

Auf der Titelseite vom 29. April wurde „wahrscheinlich“ weggelassen, ebenso den Ausgangspunkt zu dieser Aussage, den Satz von Wolfgang Schäuble „Nicht alles darf dem Schutz des Lebens untergeordnet werden“, zu welchem Boris Palmer um einen Kommentar gebeten wurde, wie er das deutet.

Wenn man schon so spitzfindig alles auf die Waagschale legt – weshalb nicht auch den Satz von Schäuble, den ich persönlich extremer finde, Geld gegen Menschenleben aufzuwiegen, als die Deutung dazu von Boris Palmer. Und wenn schon so spitzfindig – warum dann nicht richtig ? „bald tot wären“ - er sagte „wären“ und nicht „sind“. Leben sie jetzt länger ? Dann wäre doch nichts dagegen einzuwenden, man sollte doch eher Beifall klatschen. Oder sucht man nur nach Gründen, sich vom Palmer zu distanzieren ?

Leserbriefe

Von der Kirche im Stich gelassen

Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Als ,Friedenshetzer‘ verfemt“ vom 23. Mai. Hermann Umfrid – Sohn des „Friedenshetzers“: Ein ähnliches Schicksal wie das des als „Friedenshetzer“ diffamierten Otto Umfrid musste dessen Sohn Hermann (1892-1934) als Pfarrer im hohenlohischen Niederstetten…

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