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Leserbriefe

Bahnfahren ist kein Vergnügen

04.05.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rose Petsch, Nürtingen. 1. Mai am Bahnhof Nürtingen. Ein trauriges Kapitel. Laut Fahrplan sollte um 18.04 Uhr ein Zug von Nürtingen nach Stuttgart auf Gleis 2 abfahren. Ich begleitete meine Bekannte zum Bahnhof. Zunächst kam dort die Information, dass alle Züge auf Gleis 1 abfahren. Also gingen wir von Gleis 2 rüber auf Gleis 1. Dann kam die Information, dass wegen Bauarbeiten Fahrplanänderungen eintreten, und man solle auf die Aushänge achten.

Zunächst versuchten wir an einem Automaten die neue Abfahrtszeit zu erfahren. Dort wurde erst 18.15 Uhr ausgedruckt, und auf dem Reiseplanausdruck lautete es dann 18.50 Uhr. Wir suchten jetzt den sogenannten Aushang und fanden ihn in einer Ecke der Bahnhofshalle. Dort lasen wir dann als neue Abfahrtszeit tatsächlich 18.50 Uhr. Zu erwähnen ist noch, dass die Durchsagen per Lautsprecher für uns sehr schlecht zu verstehen waren.

Wir warteten also mit circa 30 anderen Fahrgästen auf den Zug um 18.50 Uhr. Jetzt hieß es bei der Info-Tafel, dass der Zug circa fünf Minuten Verspätung habe. Daraus wurden dann acht Minuten, und um 18.59 Uhr fuhr der Zug endlich ab.

Meine Bekannte kam statt ursprünglich vorgesehen um 18.38 Uhr erst eine Stunde später in Stuttgart an. Bahnfahren macht heutzutage wirklich großes Vergnügen!!

Leserbriefe

Demokratie und Corona-Tests

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Pandemie fast ohne Parlament“ vom 20. Oktober. In dem Artikel wird auch das exakte Datum der freiwilligen Entmachtung der Volksvertreter genannt – Zitat: „Gesetz . . . das der Bundestag am 25. März beschlossen hat.“ Also im März 2020, als die…

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