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Bahn will Kunden für dumm verkaufen

14.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Artikel „Die nächste Bahnreform ist fällig“ vom 12. Januar. Rüdiger Grube tritt sicherlich jovialer auf als sein Vorgänger Hartmut Mehdorn. Herr Grube hatte auch versprochen, in Sachen DB immer die Wahrheit zu sagen. So ganz scheint er sich an sein Versprechen aber nicht mehr zu erinnern, denn angesichts der wieder aufgetretenen Probleme mit dem Winter versprach er eine Verbesserung durch die Beschaffung neuer Fahrzeuge für den IC- und den ICE-Betrieb. Diese Fahrzeuge müssten aber sowieso bestellt werden, denn die restliche Einsatzzeit der ICE-1- und der ICE-2-Flotten ist überschaubar, ebenso müssen dringend neue Fahrzeuge für den IC-Verkehr entwickelt und beschafft werden.

Diese Bestellungen sollten längst platziert sein, sind es aber immer noch nicht. Es hängt ausschließlich von der DB und deren Anforderungen ab, ob die neuen Fahrzeuge von Anfang an „bahnfest“ sind und auch einen harten Winterbetrieb vertragen. In den 70er-Jahren warb das Vorgänger-Unternehmen Deutsche Bundesbahn damit, dass es nicht vom Wetter rede und immer fahre. Davon ist die DB der Gegenwart durch die Änderung ihrer Beschaffungs-Politik (keine Nullserien und deren langjährige Erprobung mehr) meilenweit entfernt.

Die Verantwortung dafür auf die Industrie zu schieben, ist eine ziemliche Dreistigkeit und stellt den untauglichen Versuch des DB-Managements dar, seine Kunden und die breite Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen. So erwirbt man kein Vertrauen beziehungsweise gewinnt es nicht zurück.

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Überzeugende Ziele sehen anders aus

Erhard Springer, Wendlingen. Zum Artikel „Land soll weltweit zum Modell für Klimaschutz werden“ vom 6. Mai. Unser Land soll weltweit zum Modell für Klimaschutz werden. Seit drei Jahren ist ein Erweiterungsbau für die Kunsttherapie im Gespräch. Alternativ eine Verlegung des gesamten HfWU-Campus…

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