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Leserbriefe

Altbackene Klischees werden bedient

03.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Regina Winter, Bempflingen. Zum Artikel „Geht der Haushalt online?“ vom 30. April. Eine Blondine in Strapsen räkelt sich an einer modernen Waschmaschine: der Verfasser des Artikels garniert den Blick in die digitale Zukunft mit einem klassischen Pin-up-Motiv. Besser – wenn auch unfreiwillig – hätte die Nürtinger Zeitung das Auseinanderklaffen von technischer und geistiger Entwicklung nicht auf den Punkt bringen können. Während Auto, Waschmaschine und Internet in wenigen Jahren selbstverständlich miteinander vernetzt sind, bleiben Geschlechter- und andere Rollenzuschreibungen auf Steinzeitniveau.

Ungeachtet einer kurzlebig medial inszenierten Sexismusdebatte ist sich auch die Nürtinger Zeitung nicht zu schade, derart altbackene Klischees zu bedienen. Zukunftsforscher beschreiben bereits jetzt, dass die geistig-moralische Entwicklung der Menschheit mit der Geschwindigkeit technischer Erneuerungen zunehmend weniger Schritt halten kann. Es bleibt daher zu hoffen, dass es auch in zukünftigen Jahrzehnten noch genügend Menschen gibt, die ihren Blick auf ihre reale Umgebung, statt auf die per Spezialbrille projizierten Bilder richten.

Leserbriefe

Grüne verbieten keine Einfamilienhäuser

Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Das Ende des Einfamilienhauses“ vom 22. Februar. „Es ist einfach albern“ meinte Ministerpräsident Kretschmann dieser Tage, dass irgendjemand in Deutschland verbieten wolle, dass Menschen Einfamilienhäuser bauen dürfen. Und es ist nachweislich…

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