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Abholzung im Wendlinger Raum

13.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Richard Weinzettl, Wendlingen. Bestimmt gibt es einige Auswüchse beim Nutzungsverhalten der Streuobstwiesen, aber es ist nicht nötig die Besitzer mies zu machen. Während man bei den Grünen und Nabu die Augen verschließt, was für eine Abholzungsaktion seit Jahren im Wendlinger Raum und Umgebung vonstatten geht. Da werden nicht nur kranke Bäume gefällt, sondern auch gesunde Bäume mit einen gewaltigen Stammumfang. Am Wasserreservoir Wendlingen waren Nistplätze für Reiher, da wurde das Wäldle so gelichtet, dass man vom Schützenhaus aus die Züge fahren sieht.

Am Kapellenbuckel (Franzosenwegle, Quelle) wurde der Hang so ausgedünnt, dass man bis zum Traufweg hochblicken kann. Da hatten drei Rehe und ein Rehbock ihr Revier, die ich in letzter Zeit nicht mehr gesehen habe. Am Neckar entlang und bei der Ulrichsbrücke auf dem Hang zur B 313 mussten riesige Bäume dran glauben und oberhalb der Lauereiche hat auch die Axt ihren Beitrag geleistet.

Ein jeder gesunde Baum der stehen bleibt ist ein Schattenspender für die Bäume in seinen Umfeld und verhindert die Austrocknung des Waldbodens. Da kann man darauf warten, dass bei unseren heißen, trockenen Sommern, die jetzt noch stehenden Bäume das Zeitliche segnen. Da wurden die Streuobstwiesenbesitzer angeprangert, dass durch die Freizeitnutzung der Wiesen die Vögel in ihrejm Nistverhalten gestört werden. Aber mit jedem abgeholzten Baum wird ihnen die Nistmöglichkeit geraubt. Ein gefällter Baum bei uns, schädigt unser Klima mehr, als hunderte im Regenwald.

Leserbriefe

Gastfreundschaft wird schamlos missbraucht

Bernd Hummel, Nürtingen. Köln, Hamburg, Berlin, Stuttgart. Aktuell zeigen asylsuchende Syrer, Libyer, Afghanen oder Iraker wieder Flagge (Heimatflaggen) inclusive dem Halbmond, um auf sich aufmerksam zu machen. Respekt als Gast sieht anders aus. Aber wozu auch Respekt? In Deutschland ist alles…

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