Leserbriefe

2010 war Herr Blessing für den „Ochsen“-Erhalt

20.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Kowallek, Frickenhausen-Linsenhofen, Gemeinderat. Zum Artikel „,Ochsen‘ macht Platz für eine Seniorenanlage“ vom 11. April. Jetzt also ganz schnell weg mit dem „Ochsen“. Ohne Wenn und Aber hat der Frickenhäuser Gemeinderat noch schnell vor der Wahl seinen eigenen Beschluss von 2014 als Luftnummer entlarvt, zumindest bei der Gestaltung des Neubaus am „Ochsen“ ortsbildprägend und geschichtsbewusst Einfluss zu nehmen. Der Investor befiehlt und Bürgermeister und Ratsmehrheit machen einen Kniefall. Den Versuch von Gemeinderat Jürgen Haug, nochmals in Gespräche über die Fassadengestaltung einzutreten, haben Herr Pfister und Bürgermeister Blessing einfach vom Tisch gewischt.

Dies ist deshalb so überraschend, weil Bürgermeister Blessing 2010 mit dem „Ochsenerhalt“ erstmals knapp gewählt wurde. Die geplanten Mietwohnungen im Ober- und Dachgeschoss sollen mit einer Größe zwischen 75 und 90 Quadratmeter entstehen. Wohl der Gemeinde, die so zahlungskräftige Senioren als Mitbürger hat. Und es ist auch nicht zum Wohle der Gemeinde, weil der Beschluss für Pfister zustande kam, ohne dass auch nur ein Wort über den zu zahlenden Kaufpreis gefallen wäre, diese Verhandlungen stehen noch aus. Dass jemand zuerst einen Verkaufsbeschluss fasst und danach erst in Verhandlungen über den Kaufpreis eintritt, ist wohl einmalig im Ländle. Das lässt für weitere anstehende Projekte und für die Gemeinde nichts Gutes erwarten.

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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