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Vorwurf sexueller Übergriffe: Demokrat gibt Kongresssitz auf

Swalwell zieht sich aus dem Kongress zurück (Archivbild). Rich Pedroncelli/AP/dpa

Der frühere Bewerber um die US-Präsidentschaft Eric Swalwell will nach Vorwürfen sexueller Übergriffe seinen Sitz im Kongress aufgeben. Zwar werde er sich gegen falsche Anschuldigungen wehren, teilte er auf der Plattform X mit. «Ich muss jedoch die Verantwortung für die Fehler übernehmen, die ich tatsächlich begangen habe.» 

Deshalb plane er, seinen Sitz im Kongress abzugeben. Zuvor gab er bereits bekannt, aus dem Rennen um den Gouverneursposten in Kalifornien auszusteigen. Auf Details zu den Anschuldigungen ging Swalwell nicht ein.

Zuvor waren zwei Medienberichte mit schweren Anschuldigungen von Frauen veröffentlicht worden. Wie der «San Francisco Chronicle» berichtete, warf eine ungenannte frühere Mitarbeiterin Swalwell vor, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie zu betrunken war, um ihre Zustimmung zu geben. Demnach hatten die beiden eine Beziehung in der Zeit, als Swalwell ihr Vorgesetzter war. Insgesamt vier Frauen beschuldigten Swalwell zudem im Sender CNN wegen sexuellen Fehlverhaltens - eine Frau sprach von Vergewaltigung.

Wie die «New York Times» berichtete, ermittelt mittlerweile die Staatsanwaltschaft von Manhattan gegen Swalwell. Zudem hätten ihn mehrere Demokraten zum Rückzug aufgefordert.

Der 45-jährige Swalwell ist unter den US-Demokraten eine feste Größe. Bereits 2019 warf er seinen Hut für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei in den Ring, stieg jedoch frühzeitig aus dem Rennen aus. Bei der Wahl zum Gouverneur in Kalifornien, aus der er sich nun zurückzog, gehörte er zu den aussichtsreichen Kandidaten.

© dpa-infocom, dpa:260413-930-940971/1

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