GROSSBETTLINGEN. „Schwäbisch vom Feinschda“, ein Abend voll Schwäbisch in seinen unterschiedlichsten Varianten: Anekdoten des schwäbischen Patienten beim Doktor, die Schöpfungsgeschichte, Goistergschiicht, Henkerswitze und Lumpenliada. Deftige Schimpfwörter mit lexikarischer Erklärung oder schwäbische Küchenweisheiten. Johannes F. Kretschmann und Hanna D. Stauß begeisterten das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Bettlinger Scheune in der Ortsbücherei Großbettlingen. Die beiden Künstler präsentierten ein lebendiges, humorvolles, abwechslungsreiches Programm aus Klassikern und Zeitgenössischem – von Sebastian Blau bis Ingrid Koch.
Ein Abend als Hommage, der zeigt, wie schön, lustig, liebevoll („Zuckerschneggle“) der schwäbische Dialekt sein kann. Und ein Aufruf an die Gäste und vor allem an die Jugend, mehr Dialekt zu sprechen: „gohd naus und schwäzed!“