Wendlingen

Schüleraustausch zwischen Wendlingen und Kairo

Der Rückbesuch aus Kairo freute alle am Austausch Beteiligten Foto: Schloot

WENDLINGEN. Eine Woche voller Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse und kultureller Entdeckungen liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schüleraustauschs zwischen dem Robert-Bosch-Gymnasium Wendlingen und der Deutschen Evangelischen Oberschule in Kairo.

Bereits im April dieses Jahres reisten 14 Schülerinnen und Schüler des Robert-Bosch-Gymnasiums nach Ägypten, wo sie eine Woche lang bei ihren Austauschpartnern in Kairo zu Gast waren. Die Partnerschule, die Deutsche Evangelische Oberschule, ermöglichte den Jugendlichen dabei spannende Einblicke in den Alltag, die Kultur und das Leben in der ägyptischen Metropole.

Vom 16. bis 22. Mai erfolgte nun der Gegenbesuch: Die 15 ägyptischen Schülerinnen und Schüler wurden am Robert-Bosch-Gymnasium herzlich empfangen und waren während ihres Aufenthalts bei den Familien ihrer deutschen Austauschpartner untergebracht. Ziel des Austauschprogramms war es, die unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und internationale Freundschaften zu knüpfen.

Neben zahlreichen Aktivitäten in den Gastfamilien standen mehrere gemeinsame Exkursionen auf dem Programm. Unter dem Thema „Natur- und Kulturraum im Vergleich – Ägypten und Deutschland“ besuchten die Jugendlichen den Uracher Wasserfall, das Residenzschloss Ludwigsburg sowie das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Die Ausflüge boten vielfältige Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war der Empfang im Wendlinger Rathaus. Bürgermeister Steffen Weigel begrüßte die Gäste aus Kairo herzlich und betonte die Bedeutung internationaler Begegnungen für gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Miteinander.

Möglich wurde der Austausch durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Wendlingen sowie durch Fördermittel der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes. Darüber hinaus wurde das Projekt durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz gefördert.

Die Verantwortlichen beider Schulen ziehen eine äußerst positive Bilanz. Der Austausch habe nicht nur das Verständnis für andere Kulturen gestärkt, sondern auch zahlreiche neue Freundschaften entstehen lassen. Viele der Jugendlichen möchten den Kontakt über die Dauer des Programms hinaus fortsetzen.

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