WENDLINGEN. Von Opern- und anderen Helden, war die Überschrift über das Konzert des Akkordeonclubs Wendlingen unter der Leitung von Christine Fischer-Fahs im Rahmen der Kulturzeit. Elisabeth Deinhard führte charmant durch das Programm und erzählte spannende und amüsante Geschichten über die Helden der folgenden Musikstücke und machte auch auf die Helden des Alltags aufmerksam.
Die Einstimmung erfolgte durch den Marsch „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar. Dieser wurde sogar bei einer Krönung eines englischen Königs gespielt. Dementsprechend majestätisch und pompös klangen die Töne durch den Treffpunkt Stadtmitte. „The Legend of King Arthur“ von Ian Watson konnte die Zuhörer im weiteren Verlauf des Konzerts begeistern. Dabei ging es um King Arthur, seine Burg Camelot, eine Liebesgeschichte und die Schlacht am Mount Badon. Legenden, Magie und Ehre schwebten klingend über die Köpfe des Publikums.
Nach dem Stück „Intermezzo sinfonico“ war Gänsehaut programmiert. Die Akkordeons zeigten ihr sanftes Piano und druckvolles Fortissimo. Mit „Porgy and Bess“ von George Gershwin kam die ganze Wildheit und gleichzeitig die Zartheit des Musicals auf die Wendlinger Bühne. Kraftvolle Passagen wechselten sich ab mit feinfühligen Soli der Konzertmeisterin Tina Lechler. Unterstützt wurde das Orchester am Schlagzeug von Lukas Sigler. Das vorletzte Stück „Magnificent Seven“ von Elmar Bernstein war ein schwungvolles Finale. „Das läuft bei euch“…, war die Äußerung einer jungen Zuhörerin. Das allerletzte Wort hatte „Wickie“. Wer kennt sie nicht? Faxe, Snorre, Tjure, Ylvi … Halvar und seine Wikinger beendeten das heldenhafte Konzert. Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus und verweilte noch mit den Musikern im Foyer des Treffpunkt Stadtmitte.