NÜRTINGEN. Großer Andrang herrschte beim diesjährigen Brezelschießen der Schützengilde Nürtingen. Zahlreiche Mitglieder und Freunde fanden den Weg ins Schützenhaus, um am traditionellen Gründonnerstagsschießen die Wettkämpfe der Schützen zu verfolgen. Seit vielen Jahren gehört das Brezelschießen zu den festen Höhepunkten im Vereinskalender und verbindet sportlichen Ehrgeiz mit geselligem Beisammensein.
Zu Beginn des Abends begrüßten Oberschützenmeister Martin Zielonka und der erste Schützenmeister Volker Baron die Anwesenden und eröffnete die Wettbewerbe, die in drei verschiedenen Disziplinen ausgetragen wurden. Dabei stand nicht nur Treffsicherheit im Fokus, sondern auch ein gutes Maß an Strategie.
Beim Schießen auf die Mannschaftsscheibe war ein ungewöhnliches Ziel gefragt: Möglichst wenige Ringe sollten erzielt werden. Diese Aufgabe meisterte die Gruppe mit Sabrina Herdin, Gerlinde Haußmann, Johanna Schmidt, Cornelia Gneiting und Max Baron am erfolgreichsten. Mit insgesamt 60 Ringen sicherten sie sich den ersten Platz.
Im anschließenden Einzelwettbewerb ging es um die begehrten Brezeln. Hier setzte sich Francesco Bulzomi mit neunTreffern auf die Oster-Scheibe an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Knapp dahinter folgten Martin Zielonka, Stefan Schmidt und Achim Stark mit je acht Treffern. Auch Wilfried Kaup, Gregor Vorbrugg, Michael Geiß, Albrecht Stark, Frank Wörner und Max Baron konnten sich über eine Brezel freuen.
Ein besonderer Programmpunkt war zudem das Schießen der Damen auf die Glücksscheibe. In dieser Disziplin bewies Sabrina Herdin das beste Ergebnis und erreichte mit 150 Ringen den ersten Platz. Die weiteren Plätze belegten Svenja Kemmner (135 Ringe), Gerlinde Haußmann (95 Ringe), Petra Fausel (90 Ringe) und Monika Schmidt (84 Ringe).
Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem das gesellige Miteinander im Mittelpunkt. „Unser Brezelschießen zeigte einmal mehr, wie lebendig Traditionen in der Schützengilde gepflegt werden“, sagte Martin Zielonka.