NÜRTINGEN. Trotz der Pfingstferien, einer Vielzahl realer Einsätze und sommerlich-schwüler Temperaturen hat der Löschzug 1 der Feuerwehr Nürtingen seine Fähigkeiten im Bereich der Technischen Hilfeleistung weiter ausgebaut.
Eine Gruppe des Löschzuges hatte die Möglichkeit, auf dem Gelände eines schrottverarbeitenden Betriebs in Dettingen/Teck unter realistischen Bedingungen zu üben. Dabei standen das Öffnen von Unfallfahrzeugen, die patientengerechte Rettung eingeklemmter Personen sowie das Schaffen stabiler Einsatzlagen bei Pkw-Unfällen im Mittelpunkt. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden verschiedene Zugangs- und Rettungsöffnungen geschaffen, um im Ernstfall Menschen schnell, schonend und professionell aus Fahrzeugen befreien zu können.
Die Feuerwehr Nürtingen bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei dem Dettinger Unternehmen für die großzügige Unterstützung und die Bereitstellung der Übungsmöglichkeiten.
Zeitgleich widmete sich eine zweite Gruppe dem Bereich der Wasserrettung. Mit Rettungsboot und Wasserrettungsanzug wurden Statisten aus den eigenen Reihen aus dem Wasser gerettet. Zusätzlich mussten verschiedene Gegenstände geborgen werden, um auch diese Einsatzszenarien praxisnah zu trainieren.
Die beiden Übungen wurden federführend von den Gruppenführern Andreas Buchele und Oliver Knott vorbereitet und mit Unterstützung weiterer Führungskräfte durchgeführt. Die sorgfältige Planung und Organisation sorgten für einen reibungslosen und erfolgreichen Ablauf der Ausbildungsmaßnahmen.
Zugführer Nico Knack zeigte sich mit den Leistungen und dem Ausbildungsstand seines Löschzuges sehr zufrieden. Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt und bestens vorbereitet.