ALTENRIET. Wenn Gegensätze zusammenfinden: Lange hing ein Fragezeichen über dem Flurstück 1313. Der Streifen wird von der Schulwerkstatt als Spielbereich genutzt. Doch er liegt im Umlegungsgebiet für ein neues Gewerbegebiet. Ein klassischer Interessenskonflikt, der nun gelöst wurde. Durch konstruktive Gespräche zwischen Bürgermeisterin Patricia Mittnacht und dem Vorstand der Schulwerkstatt entstand nicht ein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch. Vor Kurzem wurde die Lösung besiegelt, die zeigt: In Altenriet funktioniert Miteinander.
Der schmale Streifen wird von der Schulwerkstatt als Spielfläche genutzt. Hier finden Bolzplatz, Nestschaukel, Kletterparcours und vieles mehr ihre Heimat. Die Schülerinnen und Schüler strömen in jeder Pause in den Garten der Schulwerkstatt zum Rennen, Spielen, Kicken und um sich auszutoben. Der Wert für die Schule könnte kaum größer sein.
Entsprechend groß war die Unsicherheit, liegt doch der Streifen im Umlegungsgebiet der Gemeinde Altenriet, die hier ein Gewerbegebiet erschließen will. Doch was lange als gegensätzliche Interessen angesehen wurde, endete nun in einem Kompromiss. Nach einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisterin Patricia Mittnacht und der Schulwerkstatt, bei der über viele Ideen gesprochen wurde, war gleich eines klar: Alle haben ein Interesse an einer Lösung, die für alle passt.
Bei tollem Wetter wurde im Garten der Schule alles durch Bürgermeisterin Mittnacht und die Schulwerkstatt-Vorstände Moritz Krämer und Eva Krämer festgeschrieben. Die Vorstände freuen sich über das herausragende Miteinander, über die Einigkeit, die Gemeinsamkeit und darüber Teil der Gemeinde Altenriet zu sein.