Schlaitdorf

Durch das Glastal bei Hayingen zur Wimsener Höhle

Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins Schlaitdorf. Foto: Schwäbischer Albverein Schlaitdorf

SCHLAITDORF. Kürzlich war der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Schlaitdorf, mit 14 Teilnehmern unterwegs zur Wimsener Höhle, das Dolce Vita der Schwäbischen Alb. Alte Baumbestände säumten den Weg entlang des engen Glastales. Der Hasenbach führte auch schon mal mehr Wasser. Immer wieder luden die kleinen Höhlen und Felsspalten zu Umwegen ein. Für Naturliebhaber ist es ein reichhaltiges Reservoir an Flora und Fauna.

An einer Weggabelung gingen die Teilnehmer über einen Seitenweg hoch zum Schloss Ehrenfels. Es war einst der Sommersitz und die Vorratskammer der Äbte zu Zwiefalten. Kurfürst Friedrich von Württemberg schenkte es 1803 seinem Staatsminister Philipp Christian Friedrich Normann für die Verdienste in den Verhandlungen mit Napoleon, dass Württemberg nicht aufgelöst wurde. Von dort war es auch nicht mehr weit bis zu den Friedrichshöhlen. Die Wimsener Höhle – zu Ehren von Herzog Friedrich II., dem späteren König Friedrich I., der die Höhle 1803 besuchte, deshalb auch Friedrichshöhle genannt – liegt etwa drei Kilometer nördlich von Zwiefalten. Leider muss man für Gruppen die Tickets für die Wimsener Höhle schon viele Tage im Voraus buchen.

So machten sich die Wanderer wieder in nördlicher Richtung auf der Route „Rote Gabel“ auf den Rückweg. In der Nähe des Schopfloches ging es abweichend von der „Roten Gabel“ links hoch durch den Wald. So erreichten sie im Schatten wieder den Parkplatz Nord zwischen Aichstetten und Hayingen.

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