NTZ+ Reportage

Was Pflegeeltern berücksichtigen müssen

Offenheit Die Schuberts gehen offen damit um, dass ihre Kinder Pflegekinder sind: „Unsere Kinder finden es lustig, dass sie zwei Mamas und zwei Papas, viele Geschwister und viele Omas und Opas haben. Und es ist uns wichtig, dass die Kontakte zu den Herkunftsfamilien sehr korrekt stattfinden“, betont Jan Schubert. Verschwiegenheit In der Vereinbarung zwischen Herkunftsfamilie, Pflegefamilie und Sozialem Dienst ist festgelegt, dass in Familie, Freundeskreis oder Schule offen kommuniziert werden darf, dass das Kind ein Pflegekind ist. Details über die Vorgeschichte in der Herkunftsfamilie unterliegen aber einer Verschwiegenheitspflicht. Entscheidungen des täglichen Lebens, also etwa welches Hobby das Kind betreibt, treffen die Pflegeeltern. Lebensentscheidendes wie etwa der Einsatz einer Zahnspange, anstehende Operationen oder die Bestimmung der Schulart legen die Herkunftseltern oder der Amtsvormund fest – im besten Falle in Abstimmung mit den Pflegeeltern. Auf eigenen Füßen „Unsere Aufgabe ist die Verselbständigung der Kinder. Aber wir sind ja Mama und Papa, wir schmeißen unsere Pflegekinder nicht mit Erreichen des 18. Lebensjahres raus. Sie machen die Schule fertig, ...

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