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Mutter und Sohn im NS-Terror: Tagebücher aus der Haft

Eine neue Buchveröffentlichung erinnert an das Schicksal der Nürtinger Paula und Ernst Planck, die 1933 von den Nationalsozialisten verhaftet wurden. Ihre bewegenden Tagebücher und Briefe geben Einblick in Angst, Hoffnung und Widerstand in der frühen Phase der NS-Diktatur. Die kommentierte Edition wird am 13. März in der Versöhnungskirche in Nürtingen vorgestellt.

Paula Planck mit ihren Söhnen Ernst und Otto, um 1914. Foto: privat
Postkarte der Familienfreundin „Mutter Bühler“ an Ernst Planck im KZ Heuberg, 4. Juni 1933 Foto: privat
Ansicht des Truppenübungsplatzes und „Lagers“ Heuberg, wohl 1930er-Jahre. Foto: privat

NÜRTINGEN. Es gibt Zeiten, die schicksalhaft für einen Menschen sein können. Das Jahr 1933, in dem die Nationalsozialisten in Deutschland an die Regierung kamen und binnen kurzem unter Anwendung von brutaler Gewalt und Terror den Staat in eine finstere, mörderische Diktatur umwandelten, ist solch ein Datum, das viele Leben entscheidend verändert hat. Das gilt in besonderem Maße für Menschen wie ...

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