Licht der Hoffnung

Weihnacht in Afrika

Am Vorabend des Ersten Advent gastiert MoZuluArt in Frickenhausen

FRICKENHAUSEN (jg). Zu den sieben Projekten, die heuer auf Unterstützung unserer Aktion „Licht der Hoffnung“ hoffen, zählt die in Frickenhausen beheimatete Organisation Ityoppis, die durch Bildung jungen Menschen in Äthiopien in Ostafrika eine bessere Zukunft ermöglichen will. Da passt natürlich ein Konzert im Zeichen der afrikanischen Lebensfreude ganz besonders dorthin. Und daher haben wir das zweite Konzert des Festivals der Hoffnung, das die Nürtinger Filiale der Baden-Württembergischen Bank möglich gemacht hat, ganz bewusst dorthin verlegt: Die Gruppe MoZuluArt zelebriert am Vorabend des Ersten Advent (also am Samstag, 30. November) um 20 Uhr in der evangelischen Kirche Zu unserer lieben Frau „African Christmas“.

Die Gruppe mit Wurzeln in Simbabwe war ja schon mehrmals beim Festival der Hoffnung zu Gast. Mal um Mal haben sie ihr Publikum mit ihrer Ursprünglichkeit und Lebensfreude mitgerissen, und das soll natürlich auch diesmal so sein. Vor allem an diesem Abend, an dem die Tristesse des Novembers der Vorfreude auf Weihnachten weicht und die erste Kerze angezündet wird – auch das ein schönes Zeichen der Hoffnung. Und es ist sicher auch spannend, mitzuerleben, wie auf dem Schwarzen Kontinent auf dieses Fest zugegangen wird. Aber auch für Wolfgang Amadeus Mozart hat die Truppe (nicht zuletzt wegen Pianist Roland Guggenbichler aus Wien) ein Faible, sodass man sich heuer auch wieder auf einen interessanten Mix aus europäischen und afrikanischen Klängen freuen kann.

Auch Sizilien ist ja eine Insel der pulsierenden Lebensfreude. Und wie in Afrika spielt auch bei der Folklore von dort die Trommel eine ganz wichtige Rolle. Am Freitag, 6. Dezember, um 20 Uhr kann man das bei der von der Unterensinger Rechtsanwaltskanzlei Dr. Mitsdörffer, Weible und Kollegen unterstützten „Sizilianischen Nacht“ mit der Gruppe Vucciria (deren Chef Pepe Perna ein enger Freund des sizilianischen Barden Pippo Pollina – in Nürtingen wahrlichen kein Unbekannter – ist) in allen Facetten erleben. Wer sich für dieses Konzert interessiert, muss sich allerdings sputen: Es gibt nur noch einige wenige Karten.

Die nächste Chance, eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals der Hoffnung zu erleben, ist dann erst wieder am Dreikönigstag – denn für das Konzert im Advent mit Fabiana Biasini, Elena Cheah und Camilla Illeborg gibt es kein einziges Ticket mehr. Aber auch der Chansonabend mit Sebastian Krämer am Montag, 6. Januar, um 18 Uhr dürfte etwas ganz Besonderes werden – hier hat die Nürtinger Firma ZinCo geholfen, den Träger des Deutschen Kleinkunstpreises ins Unterensinger Udeon zu bringen.

Die schöne Zeit des Festivals geht dann am Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr wieder zu Ende – diesmal wieder in der Festhalle Auf dem Berg in Frickenhausen, der Gemeinde, in der unser Traditionspartner beim Finale, die Volksbank Hohenneuffen, seinen Sitz hat. Dieses Mal gastieren Don & Giovannis. Das Programm ist schwer zu beschreiben, man muss es eigentlich einfach erlebt haben – Andreas Winkler, seines Zeichens Tenor am Zürcher Opernhaus, präsentiert mit seinen Freunden klassische Arien mit Augenzwinkern. Und da swingt und jazzt es zuweilen ganz schön.

Der Vorverkauf für all diese Veranstaltungen läuft übrigens im Stadtbüro unserer Zeitung am Nürtinger Obertor 15, Telefon (0 70 22) 94 64-1 50, E-Mail nz-vorverkauf@ntz.de.

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