Licht der Hoffnung

Sich auf fremdem Terrain zurechtfinden

Der Runde Tisch Flüchtlingsarbeit bietet im Aichtal Hilfen der verschiedensten Art

AICHTAL (jg). Iran, Afghanistan, Pakistan, Syrien, Palästina, Algerien und Georgien – von dort kommen die Menschen, die zurzeit in einer Gemeinschaftsunterkunft im Aichtaler Stadtteil Grötzingen untergebracht sind. Fern von der Heimat fällt es ihnen schwer, sich hier zurechtzufinden – vor allem, wenn sie (noch) nicht Deutsch sprechen. Nicht zuletzt hier setzt das Wirken des Runden Tischs Flüchtlingsarbeit Aichtal an. Und „Licht der Hoffnung“ möchte dieser engagierten Organisation dabei zur Seite stehen.

Kontakt zu den Menschen ringsum zu finden – das ist gerade wichtig, wenn man seine angestammte Heimat verlassen hat, um woanders Zuflucht zu finden. Und daher nehmen im Konzept des Runden Tisches Sprachkurse auch eine ganz zentrale Rolle ein.

Wer Deutsch kann, dem fällt es wesentlich leichter, sich zu integrieren – aber auch viele Vor-Urteile können im persönlichen Gespräch relativiert oder abgebaut werden. Deswegen sollen die Spendengelder von „Licht der Hoffnung“ nicht zuletzt dafür verwendet werden.

Hatte man diese Kurse zunächst in eigener Regie angeboten, so nutzt man mittlerweile die Kompetenz der Volkshochschule Nürtingen, die über einen reichen Erfahrungsschatz auf diesem Feld verfügt. An fünf Vormittagen kümmert man sich dort um die Menschen, die sich auf dem fremden Terrain zurechtfinden wollen. Und das ist nicht nur gut, um schnellstmöglich die noch fremde Sprache zu erlernen – auch „die zermürbende Wartezeit während des Asylverfahrens kann dadurch sinnvoll genutzt werden“, ist man beim Runden Tisch überzeugt. Und es entspricht auch dem Grundsatz dieser Organisation: „Wir wollen sie als Menschen ernst nehmen und ihre Integration fördern“.

Spenden-Stichwort: Flüchtlinge

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