Licht der Hoffnung

Lissi und Herr Timpe präsentieren in Frickenhausen zum Festival-Abschluss beste Unterhaltung

Das Duo verzückte das große Publikum in der Festhalle auf dem Berg zum Ende von „Licht der Hoffnung“ mit seiner bunten Schlagershow. Am Ende gab’s stehenden Beifall.

Lissi und Herr Timpe begeistern in der Festhalle Frickenhausen mit dem Guten Morgen Orchester. Foto: Markus Brändli
Herr Timpe zauberte auch für „Licht der Hoffnung“. Foto: Markus Brändli
Lissi schlüpfte für die große Schlagershow in die verschiedensten Kostüme. Foto: Markus Brändli

FRICKENHAUSEN. Mit dem schwungvollen und unterhaltsamen Streifzug durch alte Schlager-Geschichten unter dem Motto „Du gehörst zu mir“ mit dem Duo Lissi und Herr Timpe, instrumental begleitet vom Guten Morgen Orchester, endete am Samstagabend das diesjährige „Festival der Hoffnung“. Sechs bunte Kulturveranstaltungen sorgten dabei für gute und abwechslungsreiche Unterhaltung der insgesamt 1600 Besucher.

Zum Finale der Veranstaltungsreihe begrüßte Senner-Marketing-Leiter Thomas Holzwarth 320 Gäste in der Festhalle des Erich-Scherer-Zentrums, darunter Hausherr Simon Blessing, Mitglieder des Vereins Licht der Hoffnung, und Vertreter der die Veranstaltung finanziell unterstützenden Volksbank Mittlerer Neckar. Das Haus der Familie und das PSNV des Landkreises Esslingen sorgten für den organisatorischen Rahmen und präsentierten ihre Förderprojekte.

Herr Timpe zeigt auch Zaubertalent

Das Gesangsduo aus Niederösterreich, begleitet von den fünf Musikern des Guten Morgen Orchesters, sorgte bereits beim ersten Coversong „Nel blu, dipinto di blu“, bekannt für seinen Refrain „Volare“, für eine klasse Stimmung in der Halle. „Unsere heutige Show steht unter dem Motto ‚Menschen, Tiere, Sensationen‘“, kündigte Lissi alias Elisabeth Heller an. Bei „Du gehörst zu mir“ wurde Marianne Rosenbergs 1975er-Hit gekonnt im Big-Band-Sound präsentiert. Herr Timpe, hinter dem sich Oliver Timpe verbirgt, bewies beim Heinz-Rühmann-Klassiker „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“ nebenbei auch noch sein Zaubertalent.

Bei „Kann denn Liebe Sünde sein?“ zelebrierte Lissi perfekt den 1938er-Filmerfolgshit von Zarah Leander. Bei einer Liederraterunde war das Publikum gefordert. Die Besucher sangen bei den von der Pianistin angespielten Melodien, wie „Ich war noch niemals in New York“ und „Lollipop“ begeistert mit. Das seit 14 Jahren gemeinsam auftretende Gesangsduo, das sich ständig in neuem Outfit präsentierte, bestach mit einer großen Bühnenpräsenz und seiner sympathischen Ausstrahlung.

Von „Lili Marleen“ bis „Donna Clara“

Mit weiteren Coversongs von Caterina Valente, Peter Alexander, Helene Fischer, Peter Kraus und den Prinzen sorgten die TV-bekannten Musiker für erstklassige visuelle und musikalische Unterhaltung. Beim Elvis-Klassiker „Are You Lonesome Tonight“ verteilte Herr Timpe gelbe Rosen an die Besucher in der ersten Reihe. Während des Howard-Carpendale-Hits „Das schöne Mädchen von Seite 1“ schickte Lizzi zum Auftakt des zweiten Teils ihren Partner auf die Bühne.

Ein Höhepunkt des kurzweiligen Programms war der Auftritt der Pianistin des Guten Morgen Orchesters: Bettina als Musicalsängerin begeisterte mit ihrer auf Deutsch und Französisch vorgetragenen Ballade „Schau mich bitte nicht so an“ von Mireille Mathieu. Lizzi und Herr Timpe sorgten anschließend mit Marlene Dietrichs „Lili Marleen“ für Gänsehautatmosphäre. Eine gut einstudierte Bühnenschau der beiden Künstler begleitete „Oh Donna Clara“. Dann wurden die Besucher auf eine Reise mit dem Raumschiff Enterprise ins Weltall eingeladen. Timpe sang, als Commander Spock verkleidet, „Was soll das?“ von Herbert Grönemeyer.

Ein tolles Medley zum Schluss

Mit einem Medley verschiedener bekannter Schlager endete der 120-minütige Streifzug des Duos und seiner Band durch fast 100 Jahre Schlagergeschichte. Die mit stehendem Beifall den Auftritt der Musiker honorierenden, begeisterten Besucher wurden noch mit zwei Zugaben belohnt. Auch Bürgermeister Simon Blessing hat der Abend gut gefallen. „Ich glaube, dass sich heute einige im Saal wieder ganz jung gefühlt haben“, mutmaßte Blessing. „Ich habe schon lange nicht mehr so tolle Live-Musik-Unterhaltung in Perfektion erlebt“, war der Nürtinger Norbert Kafczyk begeistert. „Das diesjährige Programm des ‚Festivals der Hoffnung‘ war wieder unwahrscheinlich abwechslungsreich“, lautete das positive Fazit der Neuffenerin Monika Schneider, die bei allen sechs Kulturveranstaltungen präsent war.

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