Licht der Hoffnung

123 355,79 Euro für Menschen in Not

Licht der Hoffnung: Das Ergebnis der 22. Auflage steht fest

Freude über ein tolles Ergebnis unserer Weihnachtsaktion „Licht der Hoffnung“: Lothar Neitzel, Verlegerin Monika Krichenbauer, Bürgermeisterin Claudia Grau, Christian Fritsche (Geschäftsführer des Senner Verlags), Hildegard Lichtenstein, Ingeborg Gerrmann, Jürgen Gerrmann (der als Redakteur die Aktion betreut) und Ellen Gneiting sagen unseren Lesern herzlichen Dank für ihre fantastische Unterstützung. Foto: frakri

Wir können es kaum fassen: Die 22. Auflage unserer Weihnachtsaktion hat das dritthöchste Ergebnis erbracht, seit wir um Hilfe für Menschen in Not bitten. Die sechs Projekte dieses Jahres können sich über sage und schreibe 123 355,79 Euro freuen.

Einmal mehr konnte das Organisationsteam bei der Abschlusssitzung jedem Projekt nicht nur das zugestehen, was es beantragt hatte, sondern sogar noch ein bisschen mehr.

Insgesamt 35 685,05 Euro wurden den Projekten direkt gespendet. Die dürfen sie natürlich voll und ganz behalten. Der Rest wurde dann geschwisterlich geteilt. Das heißt: Nicht jeder erhielt dasselbe, sondern das, was er wirklich braucht.

So wird der Runde Tisch Flüchtlingsarbeit Aichtal 11 000 Euro überwiesen bekommen. Damit werden Deutschkurse finanziert, damit sich die Menschen, die unter anderem aus Iran, Afghanistan, Pakistan und Indien kommen, besser in der Region zurecht finden können.

Dieselbe Summe gibt es für den Sozialpsychiatrischen Dienst Nürtingen. Er kann damit weiter chronisch psychisch kranke Menschen unterstützen und ihnen helfen, „ein hoffnungsvolles Lebenskonzept zu entwickeln“ (so Alexander Biro, der Leiter der Einrichtung).

Mit 10 000 Euro können die Bodelschwinghschule und die Albert-Schäffle-Schule in Nürtingen ihr gemeinsames Theaterprojekt weiterführen, das junge Menschen mit und ohne Behinderung ein unbefangenes Miteinander ermöglicht.

Über 15 000 Euro kann sich die Behindertenförderung Linsenhofen freuen. Sie sind ein Beitrag dazu, einen neuen Rolli-Bus anschaffen zu können, der es ermöglicht, ohne Umbau entweder neun Personen oder vier Leute im Rollstuhl zu transportieren.

Unsere Aktion zeichnet sich ja auch dadurch aus, dass man nicht nur an Notlagen vor der eigenen Haustür denkt, sondern auch immer die Verbindung mit der ganzen Welt im Blick hat.

So setzt sich die in Nürtingen beheimatete Polarlys-Stiftung für Frauen, die in Kenia aus oft für europäische Verhältnisse lächerlichen Gründen im Gefängnis sitzen (etwa, weil sie Gemüse aus dem eigenen Garten ohne Genehmigung verkauft haben, um ihren Familien das Überleben zu sichern) und deren Kinder ein. Dem Projekt unter dem Namen The Nest hat das Organisationsteam 30 000 Euro zuerkannt.

Die 45 000 Euro für Indien wurden wie angekündigt aufgeteilt. Je ein Drittel gibt es für die Organisation Asha Varadhi, die von Köngen aus höchst verdienstvolle Arbeit leistet, sowie zwei Projekte, die unser Redakteur Jürgen Gerrmann während seiner Zeit als Austausch-Journalist bei der Times of India in West-Bengalens Metropole Calcutta kennenlernen durfte. Art for life hilft der Bevölkerung in den ländlichen Regionen Indiens, ihre Kreativität zu entfalten und dadurch selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. Und die Organisation Sporsha, deren Kopf Basav Bhattcharya, ein Mitarbeiter der Times of India, setzt sich mit großem Engagement nicht zuletzt für Frauen in den Dörfern dort ein.

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