Fritz Matthäus, Nürtingen. Zum Artikel „Razavi kritisiert Hubigs Vorstoß zu Mieterschutz“ vom 11. Februar.
Der Mietimmobilienmarkt ist in einem Ausmaß reguliert, das Investoren und potenzielle Anbieter bereits vorhandener Wohnungen geradezu abgeschreckt werden. Dadurch wird ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage unmöglich gemacht. Der Wohnungsmangel ist somit zu einem erheblichen Teil politisch mitverursacht.
Kaum thematisiert wird, wie viele Wohnungen derzeit dauerhaft leer stehen und welche Gründe es dafür gibt. Die jahrzehntelangen Eingriffe in den Mietwohnungsmarkt haben zu der Situation geführt, die aktuell zu beobachten ist. Ein weiterer Vorstoß zu mehr Mieterschutz erscheint vor diesem Hintergrund kontraproduktiv.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...