Dr. Wolfgang Wetzel, Nürtingen. Zum Leitartikel „Die Politik ist am Zug“ vom 11. Oktober.
Andreas Geldner hat in seinem Leitartikel wichtige Gründe aufgezählt, warum es auf dem Wohnungsmarkt so eng zugeht. Er schließt mit einer Botschaft an die Landesregierung, die Wohnungspolitik „ganz vorne auf die Agenda zu setzen“. Leider vergisst er, eine Botschaft an die Wohnungseigentümer zu richten, die ihre Wohnungen oder Häuser über Jahre leer stehen lassen. In Nürtingen sind es rund 130 Wohneinheiten, die bewusst von ihren Eigentümern nicht vermietet (oder verkauft) werden. Das ist in höchstem Maße unsolidarisch und steht im Gegensatz zum Artikel 14 unseres Grundgesetzes: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Würde auch nur ein Teil dieser Wohnungen vermietet, wäre dem Wohl unserer Gesellschaft gedient. Und dies würde den Wohnungsmarkt spürbar entlasten.
Leserbriefe | 02.04.2026 - 05:00
Zweifel an der Gerechtigkeit
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Harter Kampf um die Gesundheitsmilliarden“ vom 30. März.
Kanzler Merz betonte jüngst, die geplante Reform müsse die „Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens stärken“ und der Bevölkerung das Gefühl vermitteln, ...
Leserbriefe | 02.04.2026 - 05:00
Turmgegner und Turmbefürworter
Richard Haussmann, Oberboihingen. Zum Artikel „Turmbau legt Haushaltsloch offen“ vom 27. März.
Viele Bürger und Bürgerinnen haben eine ablehnende Meinung zum Turmprojekt in Oberboihingen. Andere sehen Vorteile für die Aufwertung des Oberboihinger ...