Anouk Boehm, Nürtingen. Zum Leserbrief „Die Wähler haben es in der Hand“ vom 22. Januar.
Nachdem ich den Leserbrief von Jürgen Weiß vom 17. Januar gelesen habe, bin ich in großer Sorge um die Zukunft unseres Landes. Herr Weiß spricht denjenigen die Kompetenz ab, die ihre eigene Zukunft gestalten wollen. Er spricht von zu wenig Lebens- und Berufserfahrung. Dabei übersieht Herr Weiß, dass junge Menschen neue Ideen einbringen wollen, nicht in alten Gedankenbahnen festsitzen und etwas für ihre Generation bewegen wollen.
Die Belange der jungen Generation werden in den politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt. Daher ist es an der Zeit, dass junge Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und ihnen die Verantwortung dafür übertragen wird.
Es wird oft davon gesprochen, dass sich mehr junge Menschen für Politik engagieren sollen. Doch wenn sie es tun, wird es ihnen hier abgesprochen. Im jetzigen Landtag liegt das Durchschnittsalter bei 53,8 Jahren. Der Anteil der unter dreißigjährigen liegt bei 2,6 Prozent. Deswegen appelliere ich an alle, die jungen engagierten Kandidaten bei der Wahl zu unterstützen.
Leserbriefe | 16.07.2026 - 05:00
Missgunst statt Solidarität
Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe Dunkelziffer bei Sozialhilfebetrug“ vom 13. Juli.
Das Land ächzt unter einer anwachsenden Alterung, weniger Kinder kommen, Migranten werden ausgeladen und ungenügend integriert, und dazu kommt die ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...