Anouk Boehm, Nürtingen. Zum Leserbrief „Die Wähler haben es in der Hand“ vom 22. Januar.
Nachdem ich den Leserbrief von Jürgen Weiß vom 17. Januar gelesen habe, bin ich in großer Sorge um die Zukunft unseres Landes. Herr Weiß spricht denjenigen die Kompetenz ab, die ihre eigene Zukunft gestalten wollen. Er spricht von zu wenig Lebens- und Berufserfahrung. Dabei übersieht Herr Weiß, dass junge Menschen neue Ideen einbringen wollen, nicht in alten Gedankenbahnen festsitzen und etwas für ihre Generation bewegen wollen.
Die Belange der jungen Generation werden in den politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt. Daher ist es an der Zeit, dass junge Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und ihnen die Verantwortung dafür übertragen wird.
Es wird oft davon gesprochen, dass sich mehr junge Menschen für Politik engagieren sollen. Doch wenn sie es tun, wird es ihnen hier abgesprochen. Im jetzigen Landtag liegt das Durchschnittsalter bei 53,8 Jahren. Der Anteil der unter dreißigjährigen liegt bei 2,6 Prozent. Deswegen appelliere ich an alle, die jungen engagierten Kandidaten bei der Wahl zu unterstützen.
Leserbriefe | 11.02.2026 - 05:00
Die Kosten im Blick behalten
Christa Evermann, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Vollbremsung in Aichtal“ vom 30. Januar.
In Aichtal gibt es eine Festhalle, Sporthallen, Fußballplätze, Jugendhaus, Versammlungsräume und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Allerdings hat Neuenhaus ...
Leserbriefe | 11.02.2026 - 05:00
Die falsche Empörung
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Beängstigende Ambitionen“ vom 6. Februar.
Die moralische Entrüstung, mit der Herr Wipper Markus Frohnmaier und die AfD angreift, wirkt angesichts der Realität in unserem Land seltsam deplatziert. Bevor man mit ...