Anouk Boehm, Nürtingen. Zum Leserbrief „Die Wähler haben es in der Hand“ vom 22. Januar.
Nachdem ich den Leserbrief von Jürgen Weiß vom 17. Januar gelesen habe, bin ich in großer Sorge um die Zukunft unseres Landes. Herr Weiß spricht denjenigen die Kompetenz ab, die ihre eigene Zukunft gestalten wollen. Er spricht von zu wenig Lebens- und Berufserfahrung. Dabei übersieht Herr Weiß, dass junge Menschen neue Ideen einbringen wollen, nicht in alten Gedankenbahnen festsitzen und etwas für ihre Generation bewegen wollen.
Die Belange der jungen Generation werden in den politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt. Daher ist es an der Zeit, dass junge Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und ihnen die Verantwortung dafür übertragen wird.
Es wird oft davon gesprochen, dass sich mehr junge Menschen für Politik engagieren sollen. Doch wenn sie es tun, wird es ihnen hier abgesprochen. Im jetzigen Landtag liegt das Durchschnittsalter bei 53,8 Jahren. Der Anteil der unter dreißigjährigen liegt bei 2,6 Prozent. Deswegen appelliere ich an alle, die jungen engagierten Kandidaten bei der Wahl zu unterstützen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...