Hartmut Wirsching, Beuren. Zum Artikel „Musk lacht, Weidel schwärmt: So lief das Gespräch“ vom 10. Januar.
Der reichste Mann der Welt führt ein live-Gespräch mit Alice Weidel von der AfD. Es macht sprachlos, was die AfD-Vorsitzende von sich gab. Hitler als einen Sozialisten und Kommunisten zu bezeichnen, ist mehr als absurd. Aber noch viel gefährlicher für unsere Demokratie ist die Tatsache, dass Superreiche wie Elon Musk mit ihrem unvorstellbaren Vermögen die Weltordnung in ihrem Sinne gestalten wollen. Geld ist eine Herrschaftsform und privater Überreichtum bedeutet Machtmissbrauch. Die Folge ist ein immer größer werdender gesellschaftlicher und politischer Einfluss durch diese Finanzoligarchen. Dies sind Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion, Herkunft, aber alle einander ähnlich in ihrer Gier, in der Verachtung für die Schwachen, der Gleichgültigkeit gegenüber dem Gemeinwohl, der Blindheit für die Probleme unseres Planeten und das Schicksal der Menschen, die auf ihm leben. Von dem verstorbenen früheren CDU-Politiker Heiner Geißler, der noch im Jahre 2007 im Alter von 87 Jahren der globalisierungskritischen Organisation „attac“ beigetreten ist, stammt das Zitat: „Es gibt Geld wie Heu, es ist bloß in den Händen der falschen Leute“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...