Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Zahl der Stellplätze in der Bahnstadt strittig“ vom 18. Juni. Unglaublich, wie realitätsfremd hier wieder entschieden wurde. 0,5 Stellplätze pro Wohnung. Sollen hier überwiegend nur Bürger ohne Autos einziehen? Auch wenn der Trend zum Fahrrad stark gefördert wird, es gibt noch genügend Haushalte mit mehr als einem Autofahrer, wenn die Kinder herangewachsen sind sogar mehr als zwei. Und ich kenne nur sehr wenige Haushalte ohne ein Auto.
Investoren ist das egal, die bauen oft nach Mindestanforderung. Leidtragend sind dann die Wohnungssuchenden. Die Folgen daraus kann man in vielen Nürtinger Wohngegenden sehen: voll geparkte Straßen, abnehmende Grünflächen zugunsten von nachträglich angelegten Stellflächen. Wäre es nicht besser, mindestens einen Stellplatz zu fordern, der später, wenn es vielleicht doch weniger Autos werden, dann zur Grünfläche oder Abstellkammer umgewandelt wird?
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Endlich in die Gänge kommen
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Was ist das für eine Regierung, die selbst keine Beschlüsse zustande bringt? Es wird Tag und Nacht zusammen gesessen und dann ...
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Ein schlechter Scherz
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Spahn verlässt Haushaltsausschuss“ vom 30. September.
Wenn die CDU über den Arbeitsmarkt debattiert, klingt das gewöhnlich so: Die Work-Life-Balance sei eine Fehlentwicklung, Teilzeit ein bequemer „Lifestyle“ und ...