Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Zahl der Stellplätze in der Bahnstadt strittig“ vom 18. Juni. Unglaublich, wie realitätsfremd hier wieder entschieden wurde. 0,5 Stellplätze pro Wohnung. Sollen hier überwiegend nur Bürger ohne Autos einziehen? Auch wenn der Trend zum Fahrrad stark gefördert wird, es gibt noch genügend Haushalte mit mehr als einem Autofahrer, wenn die Kinder herangewachsen sind sogar mehr als zwei. Und ich kenne nur sehr wenige Haushalte ohne ein Auto.
Investoren ist das egal, die bauen oft nach Mindestanforderung. Leidtragend sind dann die Wohnungssuchenden. Die Folgen daraus kann man in vielen Nürtinger Wohngegenden sehen: voll geparkte Straßen, abnehmende Grünflächen zugunsten von nachträglich angelegten Stellflächen. Wäre es nicht besser, mindestens einen Stellplatz zu fordern, der später, wenn es vielleicht doch weniger Autos werden, dann zur Grünfläche oder Abstellkammer umgewandelt wird?
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...