Jürgen Decker, Großbettlingen. Zum Artikel „Ponyranch kämpft weiter um Existenz“ vom 15. September. Ist es nicht ein Grundsatz unserer Gesellschaft, dass es heißt, vor dem Gesetz sind alle gleich? Da frage ich mich schon, warum die Behörden bei der Ponyranch eine derart harte und kompromisslose Haltung einnehmen. Kein Baumhaus, kein Zelt, kein Pavillon, keine Schutzhütte, kein Zaun und, man höre und staune, auch keine Schaukel – eigentlich kein gar nichts. Man bekommt den Eindruck, am liebsten würde man die Ponyranch dem Erdboden gleichmachen.
Sind das womöglich Kompensationshandlungen als Ausgleich dafür, dass man kaum einen Kilometer weiter, im – mindestens genauso schützenswerten – Regionalen Grünzug und Biotopverbund, eine Biogasanlage genehmigen will? Hier werden mal eben, so quasi im Vorübergehen, von den Behörden Ausnahmen genehmigt. Und das Ganze trotz einer wenig ansprechenden Industrieanlagen-Kulisse in topografischer Aussichtslage, einer fragwürdigen Ökobilanz und noch fragwürdigeren, weil ungeklärten Geruchsemissionen plus erheblicher Verkehrsbelastung durch zu- und abfahrende Lkws. Also da wäre das Engagement der Behördenvertreter doch sicherlich sinnvoller eingesetzt statt bei der Gängelung kleiner Gütlesbesitzer, die sich in ihrer Freizeit für Kinder und die Allgemeinheit engagieren. Aber auch hier wird’s heißen: Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber manche sind gleicher.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...