Helmut Hartmann, Nürtingen. Zum Artikel „Jeder Bürgerentscheid hinterlässt Gräben“ vom 31. August. Betreffs des umstrittenen Projekts Hotel am Neckar wird immer wieder ein Bürgerentscheid gefordert. Ich frage mich, ob es in der parlamentarischen Kommunalpolitik eine gute Lösung wäre, zu allen möglichen Themen Bürgerentscheide abzuhalten.
Was unterscheidet diese Hotelbebauung von anderen strittigen Projekten, bei denen es im Gemeinderat uneinheitliche Zustimmung oder Ablehnung gibt? Zum Beispiel: Fußgängerzonenausbau; Sanierung/Neubau Hölderlinhaus; Neubau einer großen Sporthalle; Gründung einer städtischen Wohnbaugesellschaft. Soll es in diesen Fragen immer Bürgerentscheide geben oder haben diese Themen geringere Bedeutung?
Auch ich habe mich öffentlich gegen die geplante Hotelbebauung ausgesprochen, weil diese in der ersten Version zu wuchtig und zu nahe am Neckar geplant war. Für mich ist es aber auch ganz wichtig, dass demokratisch zustande gekommene Mehrheits-Entscheidungen gelten. Die nächste Kommunalwahl gibt uns Bürgern Gelegenheit, diejenigen zu wählen, denen wir zutrauen, die – in unserem Sinne – richtigen Entscheidungen zu treffen.
Leserbriefe | 19.05.2026 - 05:00
Der Rechtsruck kehrt zurück
Klaus Nägele, Nürtingen.
Am 8. Mai 1945 endete die Schreckensherrschaft eines auf 1000 Jahre angelegten Reichs, regiert von ganz rechts. Drei Nürtinger Gemeinderäte begründen am 6. Mai ihren politischen Rechtsruck im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. ...
Leserbriefe | 19.05.2026 - 05:00
Fehlende Barrierefreiheit
Steffen Schäffer, Köngen. Zum Artikel „Die Köngener Bürgerecke ist eröffnet“ vom 20. April.
Ende April 2026 habe ich in der Nürtinger Zeitung den Artikel über die Eröffnung der Bürgerecke in Köngen gelesen. Ein tolles Projekt für fast alle Köngener ...