Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Man muss aufeinander zugehen“ vom 5. Oktober. Der neue Vorsitzende des Vereins „Stuttgart 21 erleben“ legt Wert auf das Angebot zum Dialog an die Gegner des Projektes. Es ist sicher ehrenwert, aus der aktuellen Situation, die wir nun einmal bei Stuttgart 21 haben, das Beste machen zu wollen. Dies ändert aber nichts an den Bedenken, dass der neue Bahnhof „unterm Strich“ keine Vorteile bringen wird.
Im Interview mit dem Vorsitzenden Bernhard Bauer meint Sylvia Gierlichs: „Umstritten ist das Projekt ja besonders wegen des sogenannten Schwarzen Donnerstags im Spätsommer 2010.“ Nein! Das Projekt ist besonders umstritten, weil die Kosten dafür aus dem Ruder laufen, weil es für die zukünftigen Fahrgäste weniger Bahnsteige geben wird und damit wahrscheinlich zu eng getaktete Ankunft- und Abfahrzeiten der Züge zum Umsteigen, weil es für circa 80 Prozent der Fahrgäste keinen Vorteil bringen wird, da diese von Stuttgart aus losfahren oder in Stuttgart ankommen wollen, weil die riesige Baustelle um Stuttgart 21 für technisch Interessierte zwar ein lohnendes Ziel ist, für die Anwohner Stuttgarts, für Besucher der schönen Stadt aber Lärm, Schmutz, Umwege und eben gerade keinen schönen Anblick bedeutet. Hoffentlich gelingt es dem Verein „Stuttgart 21 erleben“ nicht nur zwischen Befürwortern und Gegnern „schön Wetter“ zu machen, sondern auch inhaltlich auf die späteren Auswirkungen des Projektes positiven Einfluss zu nehmen.
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Gutachten der sozialen Kälte
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Ungesundes verteuern, Mitversicherung beenden“ vom 31. März.
Wenn im Gesundheitssystem das Geld knapp wird, ruft die Politik nach „Experten“. Nun hat die Kommission unter Wolfgang Greiner 66 Vorschläge vorgelegt – ...
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Aufregung um Deutsche Telekom in Aichtal
Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Zum Artikel „Zwei Anbieter und wachsender Ärger“ vom 31. März.
Ist ja schon seltsam, dass jetzt gleich zwei Anbieter Aichtal mit Glasfaser ausstatten wollen. Aber jetzt der Telekom unlautere Werbung vorzuwerfen, ist ...