Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Man muss aufeinander zugehen“ vom 5. Oktober. Der neue Vorsitzende des Vereins „Stuttgart 21 erleben“ legt Wert auf das Angebot zum Dialog an die Gegner des Projektes. Es ist sicher ehrenwert, aus der aktuellen Situation, die wir nun einmal bei Stuttgart 21 haben, das Beste machen zu wollen. Dies ändert aber nichts an den Bedenken, dass der neue Bahnhof „unterm Strich“ keine Vorteile bringen wird.
Im Interview mit dem Vorsitzenden Bernhard Bauer meint Sylvia Gierlichs: „Umstritten ist das Projekt ja besonders wegen des sogenannten Schwarzen Donnerstags im Spätsommer 2010.“ Nein! Das Projekt ist besonders umstritten, weil die Kosten dafür aus dem Ruder laufen, weil es für die zukünftigen Fahrgäste weniger Bahnsteige geben wird und damit wahrscheinlich zu eng getaktete Ankunft- und Abfahrzeiten der Züge zum Umsteigen, weil es für circa 80 Prozent der Fahrgäste keinen Vorteil bringen wird, da diese von Stuttgart aus losfahren oder in Stuttgart ankommen wollen, weil die riesige Baustelle um Stuttgart 21 für technisch Interessierte zwar ein lohnendes Ziel ist, für die Anwohner Stuttgarts, für Besucher der schönen Stadt aber Lärm, Schmutz, Umwege und eben gerade keinen schönen Anblick bedeutet. Hoffentlich gelingt es dem Verein „Stuttgart 21 erleben“ nicht nur zwischen Befürwortern und Gegnern „schön Wetter“ zu machen, sondern auch inhaltlich auf die späteren Auswirkungen des Projektes positiven Einfluss zu nehmen.
Leserbriefe | 04.01.2025 - 05:00
Es geht um unser Überleben!
Wilfried Schmid, Wendlingen. Zum Artikel „Müssen die Gartenhäuser abgebaut werden?“ vom 30. Dezember.
Immer diese Gängelung der mündigen Bürger durch das ach so böse Landratsamt! Schauen wir uns doch einmal die Fakten zu der diskutierten Fläche an: ...
Leserbriefe | 04.01.2025 - 05:00
Wir brauchen keine Ratschläge!
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Musk mischt sich in deutschen Wahlkampf ein“ vom 31. Dezember.
Wir hatten in Deutschland schon einmal einen Propaganda-Minister, dem viel zu viele gefolgt sind. Wir brauchen keine Ratschläge von ...