Maike Pfuderer, Stuttgart. Zu Leserbrief „Die falsche Empörung“ vom 11. Februar.
Mir ist es – wie allen demokratisch gesinnten Menschen – ein Rätsel, was an der Empörung über anerkannte Verfassungsfeinde, die die Positionen von Despoten vertreten, falsch sein soll. Es ist eine Frage des Anstands, eine Partei, die sich wahrheits- und realitätsfremd „Alternative für Deutschland“ nennt, mit allen demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Mit gleichem Engagement darf auch der Vertreter Putins in Baden-Württemberg, Herr Frohnmaier, so bezeichnet werden. Er möchte Ministerpräsident werden, weigert sich jedoch, für das Parlament zu kandidieren, das ihn in seinen Träumen wählen soll. So weit wird es aber nicht kommen: Maximal ein Fünftel der Wählenden ist bereit, die Zukunft in freier Vielfalt dem Faschismus zu opfern. Das ist keine Mehrheit, sondern eine schrille Minderheit. Mehr ist zu dem Leserbrief im Grunde nicht zu sagen. Er unterliegt eben auch dem Recht der freien Meinungsäußerung – jenem Freiheitsrecht, das der Partei des Schreibers, wie viele andere Freiheitsrechte, ein Dorn im Auge ist.
Leserbriefe | 20.02.2026 - 05:00
AfD-Fahne in Wolfschlugen
Antje Schäfer, Wolfschlugen.
Ich lebe in Wolfschlugen, bin hier geboren und aufgewachsen und fühle mich in unserem Ort sehr wohl. Die Menschen, die Vereine und die wunderbare Lage lassen hier ein gutes Leben zu. Wir leben hier in Frieden, das ...
Leserbriefe | 20.02.2026 - 05:00
Eine offene Kirche ist gefragt
Beate Steinhilber, Nürtingen. Zum Leserbrief „Politik und Kirche trennen“ vom 7. Februar.
Kirche und Staat sollten getrennt werden. Aber wie ist es mit der Politik? Ist Kirche nicht immer auch politisch? Schadet es einem Gottesdienstraum, wenn in ...