Maike Pfuderer, Stuttgart. Zu Leserbrief „Die falsche Empörung“ vom 11. Februar.
Mir ist es – wie allen demokratisch gesinnten Menschen – ein Rätsel, was an der Empörung über anerkannte Verfassungsfeinde, die die Positionen von Despoten vertreten, falsch sein soll. Es ist eine Frage des Anstands, eine Partei, die sich wahrheits- und realitätsfremd „Alternative für Deutschland“ nennt, mit allen demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Mit gleichem Engagement darf auch der Vertreter Putins in Baden-Württemberg, Herr Frohnmaier, so bezeichnet werden. Er möchte Ministerpräsident werden, weigert sich jedoch, für das Parlament zu kandidieren, das ihn in seinen Träumen wählen soll. So weit wird es aber nicht kommen: Maximal ein Fünftel der Wählenden ist bereit, die Zukunft in freier Vielfalt dem Faschismus zu opfern. Das ist keine Mehrheit, sondern eine schrille Minderheit. Mehr ist zu dem Leserbrief im Grunde nicht zu sagen. Er unterliegt eben auch dem Recht der freien Meinungsäußerung – jenem Freiheitsrecht, das der Partei des Schreibers, wie viele andere Freiheitsrechte, ein Dorn im Auge ist.
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Turnhalle statt großen alten Bäumen?
Hans-Martin Waldner, NT-Neckarhausen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren kürzlich beim Weizenbierfest Gäste des Musikvereins Neckarhausen auf der Baumwiese neben der Beutwanghalle. Im Schatten der Bäume konnte unsere Dorfgemeinschaft bei ...