Antje Schäfer, Wolfschlugen.
Ich lebe in Wolfschlugen, bin hier geboren und aufgewachsen und fühle mich in unserem Ort sehr wohl. Die Menschen, die Vereine und die wunderbare Lage lassen hier ein gutes Leben zu. Wir leben hier in Frieden, das empfinde ich als sehr kostbar, dank unserer Demokratie, dafür bin ich dankbar.
Wenn ich in diesen Tagen von Wolfschlugen nach Sielmingen fahre und die blaue Fahne am Mast sehe, löst das bei mir jedoch ein ungutes Gefühl aus. Es ist die Sorge darüber, welches Gedankengut damit für mich sichtbar wird – eines, das ich nicht teilen möchte. Und ich frage mich, was wäre, wenn jeder seinen Partei-Baum um Wolfschlugen errichten würde. Es entstünde ein sehr eigenartiges Bild – ein sonderbarer politischer Wald, den ich mir nur schwer als Bereicherung vorstellen kann. Wenn, dann hoffentlich mit weniger blauen Fahnen.
Leserbriefe | 20.02.2026 - 05:00
Keine Mehrheit für den Faschismus
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zu Leserbrief „Die falsche Empörung“ vom 11. Februar.
Mir ist es – wie allen demokratisch gesinnten Menschen – ein Rätsel, was an der Empörung über anerkannte Verfassungsfeinde, die die Positionen von Despoten vertreten, ...
Leserbriefe | 20.02.2026 - 05:00
Eine offene Kirche ist gefragt
Beate Steinhilber, Nürtingen. Zum Leserbrief „Politik und Kirche trennen“ vom 7. Februar.
Kirche und Staat sollten getrennt werden. Aber wie ist es mit der Politik? Ist Kirche nicht immer auch politisch? Schadet es einem Gottesdienstraum, wenn in ...