Ralf Epple, Kohlberg. Zum Artikel Aus dem Schatten des genialen Patriarchen Trumpf-Chefin geht ihren eigenen Weg vom 19. Juli. So sehr ich Frau Leibinger-Kammüller und ihre Ansichten auch schätze die zum Flughafenausbau teile ich nicht und stehe damit auch nicht alleine. Es ist schon klar, dass ein Mehr an Flugverbindungen attraktiver für die Urlaubs- und Geschäftsreisenden ist. Ich denke auch nicht, dass mehr Passagiere den Betroffenen Probleme bereiten, es gibt ja jetzt größere Flugzeuge.
Nein, es ist schlichtweg so, dass der Flughafen in einem gewaltigen Ballungsraum liegt, in dem alles zusammenläuft. Wir haben nicht das Glück, dass der Flughafen, wie zum Beispiel bei München, aus den ohnehin stark verkehrs-, lärm- und schadstoffbelasteten Regionen ausgegliedert wurde. Nein, Hunderttausende sind bei uns durch jedes einzelne Flugzeug direkt betroffen! Von Schönaich bis Baltmannsweiler und in der gesamten Region dazwischen ist es zuweilen unerträglich. Man kann vom Flugzeug aus manchen Häusern teilweise ins Badezimmer schauen. Diesen alltäglichen Lärm muss Frau Leibinger-Kammüller einfach mal selbst ein paar Wochen miterleben. In Ditzingen bekommt man davon natürlich nichts mit. Ich bin der Meinung, dass, solange es keine Kerosinsteuer von wenigstens sechs bis zehn Prozent gibt, die einerseits unnötige Flüge reduziert, andererseits auch die Flugzeugbauer zum Handeln zwingt, über eine Flughafenerweiterung gar nicht nachgedacht werden darf. Schon gar nicht, wenn nicht einmal Geld da ist, für Radfahrer durch den Flughafentunnel eine Lösung zu schaffen, die sie nicht zu kilometerweiten Umwegen oder ins umweltbelastende Auto zwingt.
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Erinnerungen an Festo
Rolf Mittendorf, Nürtingen. Zum Artikel „Eine Firma, die das Spektakel liebt“ vom 23. August.
Eine Firma, die das Spektakel liebt und immer Aufsehen erregte. Spektakulär waren schon die Büros in den 60er Jahren. Ich war sehr beeindruckt nach einer ...
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Rechtsextreme Propaganda
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Rechts ist nicht rechtsextrem“ vom 21. August.
Der Verfasser jener Zeilen wirft mir Hass und Hetze vor – im heimischen Schwäbisch könnte man dazu nur sagen: „Mer woiß jo, woher‘s kommt.“ Doch faschistische ...