Michael Hildebrand, Oberboihingen.
Der Oberboihinger Weihnachtsmarkt ist eine lieb gewordene Tradition und überregional bekannt. Am Dorfplatz wurde bis 2023 die Steigstraße gesperrt, um keinen Straßenverkehr am Weihnachtsmarkt zu haben. Bis dahin fand ich alles super. Jetzt ist die Steigstraße einseitig gesperrt und nur mit Plastikabsperrungen zum Weihnachtsmarkt auf 100 Metern abgetrennt. Von Reudern kommend kann direkt durchgefahren werden. Mir stellt sich die Frage nach dem Sicherheitskonzept. In ganz Deutschland wird der Straßenverkehr von den Weihnachtsmärkten verbannt und Barrieren werden errichtet. Bei uns wird durchgefahren und es gibt keine Barrieren. Ich gehe mal davon aus, dass eine staatliche Stelle das so entschieden hat. Die Frage muss erlaubt sein, wer dann bei einem Vorkommnis dafür geradesteht. Nach welchen Verordnungen und Vorschriften wird da verfahren? Noch etwas zum Parken: Gut, dass man ein absolutes Halteverbot zum Beispiel in der Unterboihingerstraße und den angrenzenden Straßen hat. Allerdings sollte dann auch ein Parkkonzept vorliegen. Die Besucher lässt man von Wendlingen kommend in den Ort ohne Parkinformationen fahren, und keiner hat einen Plan, wo man sein Auto parken kann. Dann wird im absoluten Halteverbot geparkt und nach dem Marktbesuch ist ein Knöllchen am Scheibenwischer. Kein gutes Marketing. Von Nürtingen kommend wird man nach links ins Wohn- und Industriegebiet geleitet, zum Ärger der Anwohner. Nächstes Jahr ist dann die große Baustelle in der Unterboihingerstraße. Auf die Verkehrsführung bin ich dann gespannt.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...