Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Absurdistan im Dorotheen-Quartier“ vom 3. Juni. Vielleicht sollte sich Herr Främke doch irgendwann fragen, ob sein Engagement gegen S21 seine Objektivität eingeschränkt hat. Nur so ist aus meiner Sicht der Leserbrief zu verstehen. Da wird der aktuelle Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und seine Partei für den Bebauungsplan verantwortlich gemacht. Gehen wir zu den Fakten. Das heutige Dorotheenquartier wurde uns im Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte bereits im Jahr 2010 noch unter dem Namen „Da Vinci“ vorgestellt. Oberbürgermeister war zu dieser Zeit der CDU-Mann Schuster, Baubürgermeister der SPD-Mann Hahn. Wir Grünen waren erst ein Jahr stärkste Fraktion im Gemeinderat und konnten gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine noch größere Bausünde verhindern. Dem Projekt sollte auch das Hotel Silber zum Opfer fallen, die ehemalige Gestapozentrale. Dies wurde verhindert und aus diesem Gebäue wird nun der Lern- und Gedenkort Hotel Silber. Die Planung dieses Ortes liegt übrigens in der Hand des gebürtigen Nürtinger Professors Wolfgang Lorch.
Um dies zu reflektieren darf man eben nicht monothematisch durch sein Leben gehen. Stuttgart ist mehr als Bahnhof und Einkaufstempel. Stuttgart ist heute mehr denn je eine grüne Stadt zwischen Wald und Reben, die ihre Einwohner durchaus zu schätzen wissen. Ich gönne Herrn Främke die Zeit dies zu erkennen.
Leserbriefe | 30.04.2025 - 05:00
Verhalten ist rücksichtslos
Klaus Bader, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Wenn die Steige zur illegalen Rennstrecke wird“ vom 24. April.
Als Einwohner von Erkenbrechtsweiler und direkt Betroffener kann ich mich den Neuffener Beschwerden über Motorradlärm und rücksichtsloses ...
Leserbriefe | 30.04.2025 - 05:00
Egoistische Ziele
Kurt Reinhardt, Wendlingen. Zum Artikel „Es gibt schon einen Präzedenzfall“ vom 1. April.
Wöchentlich, mitunter täglich, erscheint eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Vereint gegen Fluglärm“. Schnellstens – der Leser könnte fast vermuten: ...