Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Artikel „Kurze Denkpause brachte die Wende vom 26. Juli und zum Leserbrief „Zum Wohl der Nürtinger Bürger“ vom 24. Juli. Mit großer Freude habe ich gelesen, dass der Gemeinderat das Hotelprojekt am Neckar nun doch beerdigt hat. Spät aber immerhin erinnerten sich auch die sogenannten „bürgerlichen“ Fraktionen daran, dass sie sich dazu verpflichtet haben, Entscheidungen zum Wohle der Bürger zu treffen, wie es Stadtrat Arnulf Dümmel in seinem Leserbrief vom 24. Juli schrieb. Die Bürgerlichen hörten also doch noch auf den Willen der Bürgerinnen und Bürger und verschleudern das Gemeindevermögen nicht nach dem Wunsch des OB. Dies nenne ich einen Fortschritt oder einen Sieg der Vernunft!
Ich wünsche der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat eine glückliche Hand bei der Durchführung der Bürgerbeteiligung, dann kann an dieser Stelle richtig Gutes entstehen. So ganz unkommentiert mag ich den Leserbrief und die Vorwürfe von Arnuf Dümmel als haupt- und ehrenamtlich am Politikbetrieb Mitwirkende dann doch nicht stehen lassen. Bei den Initiatoren der Bürgerinitiative handelt es sich ja durchaus um altgediente Kommunalpolitiker, die das Politgeschäft von beiden Seiten her kennen. Wer eine solche BI ohne die Infrastruktur einer Partei oder Fraktion auf die Beine stellt leistet Beachtliches! Rund 4700 Unterschriften sind auch nicht ganz so bedeutungslos, wenn im nächsten Jahr ein neuer Gemeinderat gewählt wird, dann können 4700 Stimmen einen Sitz im Gremium bedeuten. Nun scheint es aber doch so zu sein, dass das Wort „suchet der Stadt Bestes“ auch für das Nürtinger Neckarufer gilt!
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...