Eugen Schnell, Nürtingen. Zum Leserbrief „Zum Wohle der Nürtinger Bürger“ vom 24. Juli. Das war mal ein richtiges Biergartenerlebnis am letzten Sonntag. Beim Ausschank war Hochbetrieb. Zehn Leute standen zeitweise in einer Reihe am Getränkestand. Aber es gab einen Super-Service mit Bier aus tiefgekühlten Gläsern. An einem Tisch wurde Musik gemacht mit Gitarren und Holztrommeln. Einige Besucher machten es sich auf Liegestühlen gemütlich. Kinder planschten im Wasser der Fischtreppe und es wurde sogar im Neckar gebadet.
Als ich mir vorstellte, dass hier an diesem Platz ein vierstöckiges Hotel gebaut werden soll, wünschte ich mir, dass alle Gemeinderäte, die dieses Hotel mit aller Macht durchdrücken wollen, einmal eine Stunde hierherkämen und sähen, was es heißt, das Leben zu genießen. Offensichtlich passt der von Stadtrat Dümmel für die Fraktion NT 14 kreierte Begriff „Nürtinger Totengräber“ besser auf die Fraktionskollegen, die an diesem Neckarbereich das Leben für uns Nürtinger Bürger zugunsten von einem Hotel für Fremde oder Messebesucher begraben wollen.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...