Rolf Weber, NT-Neckarhausen. Zum Artikeln „Die Karten werden neu gemischt“ und zum Kommentar „Vertrauen als Basis“ vom 24. Februar.
Vorausgegangen war eine Sitzung des Gemeinderats am 6. Februar mit dem Auftrag an die Fraktionen, sich Gedanken zum Vorschlag der Bürgerinitiative „Nürtingen am Neckar“ zu machen. Ausweislich Protokoll beinhaltet dieser: „Begrenzung der verkaufbaren und bebaubaren Fläche laut Plan der BI und Beauftragung eines Bürgerbeteiligungsverfahrens (Mediation) zu Funktion und Gestalt der Bebauung innerhalb des Baufensters sowie der Freifläche.“
Auf der Sitzung am Donnerstag wurde mehrheitlich der Vorschlag der Stadtspitze, der für jeden Uneingeweihten überraschend kam (da weder unter Tagesordnung noch als Sitzungsvorlage ersichtlich) beschlossen.
Weder wurden die „Karten neu gemischt“, noch „Vertrauen als Basis“ geschaffen. Die differenzierte Einschätzung der Bürgerinitiative und von nahezu 4000 Unterstützern zum Neckargrundstück sollen ins Leere laufen. Ein starker Gemeinderat ist Herr des Verfahrens. Warum lassen sich die Gemeinderäte mehrheitlich immer wieder auf die destruktiven Spielchen von OB Heirich ein?
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Endlich in die Gänge kommen
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Was ist das für eine Regierung, die selbst keine Beschlüsse zustande bringt? Es wird Tag und Nacht zusammen gesessen und dann ...
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Ein schlechter Scherz
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Spahn verlässt Haushaltsausschuss“ vom 30. September.
Wenn die CDU über den Arbeitsmarkt debattiert, klingt das gewöhnlich so: Die Work-Life-Balance sei eine Fehlentwicklung, Teilzeit ein bequemer „Lifestyle“ und ...