Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Der erklärte Feind ist die Einschränkung in Corona-Zeiten. Manche junge Leute können mit keinem „Nein“ umgehen – privat schon gar nicht. Eine lockere Erziehung schafft ihren laschen Umgang mit Geboten beziehungsweise Regeln. Wer darüber hinaus Kinder durch ein übertriebenes Schutzbedürfnis unmündig werden lässt, darf sich nicht über deren Arten der Auflehnung beschweren.
Dem Nachwuchs fehlt die Erfahrung des Scheiterns beziehungsweise die Konsequenz des eigenen Handelns und damit die rechtzeitige Selbstabgrenzung – also die Eigensicherung. Im Gruppenverhalten erfindet sich dazu noch ein allgemeines Rechthaben, das Unrecht und Schadenswillen geradezu impliziert.
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...