Helmut Hartmann, Nürtingen. Zu den Leserbriefen „Normaler Kandidat für Nürtingen gesucht“ und „Wer sind die Väter der Bürgerbeteiligung?“ vom 20. Februar möchte ich anmerken: Die beste Bürgerbeteiligung ist eine hohe Wahlbeteiligung und auch mehr Respekt vor den im Gemeinderat getroffenen Entscheidungen. Es kann nicht gutgehen, wenn bei jeder Entscheidung, die einem nicht passt, nach mehr Bürgerbeteiligung gerufen wird.
Wenn dann das Ergebnis dieser Bürgerbeteiligung nicht passt – Zufallsbürger einbeziehen –, soll die nächste Methode gewählt werden. Ein Bürgerentscheid kann wie eine Urabstimmung nur in wirklichen Ausnahmefällen, wie damals beim geplanten Atomschutzbunker, eine sinnvolle Ergänzung sein. Man stelle sich mal vor, dass in einem Unternehmen permanent die Entscheidungen der Geschäftsführung und Betriebsrat infrage gestellt würden.
Dass bei der „dicken Luft“ in Nürtingen die Bewerbungen für den Oberbürgermeister-Job nur zögernd eingehen kann ich verstehen.
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