Dr. Franziska Schaal, Nürtingen. Zum Artikel „Bürgerbeteiligung nach Nürtinger Art?“ und zum Kommentar „Hopplahopp“ vom 4. August. In der Gemeinderatssitzung vom 24. Juli schien die Hoteldebatte eine akzeptable Wende zu nehmen. Und nun der Salto rückwärts! Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenmanier. Was treibt den OB und Teile des Gemeinderats um, dass sie das Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 24. Juli so umdeuten? Ist das die neue Form der Bürgerbeteiligung im bürgerorientierten Nürtingen? Ein Fehltritt der so aussieht, dass in einer rund 40 000-Einwohner-Stadt 30 Bürger und Bürgerinnen eine Bürgerentscheidung treffen sollen. Ist das das vom OB „versprochene Format, mit dem alle leben können“? Bürgernähe sieht anders aus.
Wenn der OB den ausgewählten Bürgern, die entscheiden sollen bereits im Anschreiben suggeriert, dass „Stillstand Rückschritt bedeutet und sie das nicht zulassen sollten“, dann ist das eine gezielte Beeinflussung im Vorfeld. Stillstand kann auch vor einer vorschnellen Fehlentscheidung schützen. Und warum eigentlich so hopplahopp!
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...