Dr. Franziska Schaal, Nürtingen. Zum Artikel „Bürgerbeteiligung nach Nürtinger Art?“ und zum Kommentar „Hopplahopp“ vom 4. August. In der Gemeinderatssitzung vom 24. Juli schien die Hoteldebatte eine akzeptable Wende zu nehmen. Und nun der Salto rückwärts! Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenmanier. Was treibt den OB und Teile des Gemeinderats um, dass sie das Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 24. Juli so umdeuten? Ist das die neue Form der Bürgerbeteiligung im bürgerorientierten Nürtingen? Ein Fehltritt der so aussieht, dass in einer rund 40 000-Einwohner-Stadt 30 Bürger und Bürgerinnen eine Bürgerentscheidung treffen sollen. Ist das das vom OB „versprochene Format, mit dem alle leben können“? Bürgernähe sieht anders aus.
Wenn der OB den ausgewählten Bürgern, die entscheiden sollen bereits im Anschreiben suggeriert, dass „Stillstand Rückschritt bedeutet und sie das nicht zulassen sollten“, dann ist das eine gezielte Beeinflussung im Vorfeld. Stillstand kann auch vor einer vorschnellen Fehlentscheidung schützen. Und warum eigentlich so hopplahopp!
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Die Gewinner der Spritpreispolitik
Olaf Dukatz, Neuffen. Zum Artikel „Frei: Autofahrer von Oktober an entlasten“ vom 17. September.
Das Kabinett denkt in Bezug auf die Überteuerung der Spritpreise darüber nach, die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken. Für wie dumm ...
Leserbriefe | 23.09.2026 - 05:00
Schüler müssen sich wohlfühlen
Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „,Glück‘ ab der ersten Schulklasse“ vom 17. September.
Das Wort „Glück“ hat eine schillernde Gestalt. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Gefühl von Wohlbefinden, innerer Zufriedenheit und Lebenssinn. ...