Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Xi Jinpings neue Weltordnung“ vom 16. September.
Ganz sachlich wird von Fabian Kretschmer in der Nürtinger Zeitung über das Treffen der „SOZ – Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit“ berichtet. Nicht nur China und Russland nehmen teil, sondern auch Indien, Pakistan, Iran und andere, die das Ziel haben, die Dominanz der westlichen Werte-Gemeinschaft zu durchbrechen durch die „Vision einer neuen Weltordnung“, wie Fabian Kretschmer schreibt. Auch die chinesische Unterstützung für Russland im Ukraine-Krieg wird erwähnt – Zitat: „Die USA und die NATO haben Russland vor seiner Haustür bedroht und in eine Ecke gedrängt. Wir verstehen die Notwendigkeit der Maßnahmen, die Russland ergriffen hat . . .“. Wir lesen weiter, dass in dem neuen chinesisch–russischen Schulterschluss Pekings Staatsunternehmen das Vakuum füllen, das die westlichen Handelsboykotte hinterlassen haben. Russisches Öl und Gas wird zu vorzüglichen Konditionen importiert und die gegenseitigen Handelsbeziehungen haben im ersten Halbjahr um knapp 50 Prozent zugelegt. „Die Symbolik dieses Treffens sollte in Brüssel und Washington die Alarmglocken zum Schrillen bringen“ steht auch in dem Artikel. Hoffentlich lesen das auch in Berlin die Verantwortlichen für die hausgemachte Energiekrise in Deutschland.
Statt Waschlappen und Frieren für die Ukraine sollte lieber ein vernünftiges, sachliches Gespräch mit unseren Nachbarn in Russland geführt werden, von deutschen Politikern, die es ehrlich meinen – wie damals Willy Brandt, Egon Bahr und andere.
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Gutachten der sozialen Kälte
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Ungesundes verteuern, Mitversicherung beenden“ vom 31. März.
Wenn im Gesundheitssystem das Geld knapp wird, ruft die Politik nach „Experten“. Nun hat die Kommission unter Wolfgang Greiner 66 Vorschläge vorgelegt – ...
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Aufregung um Deutsche Telekom in Aichtal
Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Zum Artikel „Zwei Anbieter und wachsender Ärger“ vom 31. März.
Ist ja schon seltsam, dass jetzt gleich zwei Anbieter Aichtal mit Glasfaser ausstatten wollen. Aber jetzt der Telekom unlautere Werbung vorzuwerfen, ist ...