Leserbriefe

Beängstigende Ambitionen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wenn AfD-Politiker in das Visier der Strafjustiz geraten“ vom 4. Februar.

Auf Seite 3 der Zeitung vom 4. Februar wird AfD-Kandidat Markus Frohnmaier zitiert: Extremismus habe in der AfD keinen Platz. Frohnmaier ist gerade mal 35 Jahre alt und blickt bereits auf ein extremistisches Sündenregister der Sonderklasse zurück. So war er Mitbegründer der Jungen Alternative, die vor einem Jahr nicht ihr Personal, sondern nur den Namen ausgetauscht hat. Diese Herrschaften stehen für Rechtsextremismus, völkischen Nationalismus, Ablehnung der bestehenden EU, Antifeminismus und Xenophobie, also Fremdenhass.

Frohnmaier bedient permanent diese Haltungen, gibt aber den Wolf, der Kreide frisst, damit ihn die Ziegen ins Haus lassen. Es ist schleierhaft und gleichzeitig beängstigend, dass solche Personen Ministerpräsident unseres Landes werden wollen.

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