Peter Rauscher, Nürtingen. Zum Leserbrief „Hotelpläne waren Stadträten bekannt“ vom 26. Juli. In seiner altbekannt Manier rückt Thaddäus Kunzmann alles zurecht. Das Hotelprojekt, das ein weiteres Stück Neckarufer privatisieren soll, sei bekannt gewesen und deshalb verstehe er die Aufregung nicht. Dieter Braunmüller stricke in seinem Leserbrief an einer neuen Legende. Kunzmann behauptet, „am 3. Februar 2016 wurden dem Ältestenrat die Pläne mitsamt alternativen Modellskizzen vorgestellt“. Und: „Der Ältestenrat, der aus acht Stadträten aller Fraktionen besteht, hat daraufhin einmütig diese Pläne gebilligt und die Verwaltung gebeten, die Verhandlungen mit diesem Investor fortzuführen.“ Sehr schön! Nur vergisst Thaddäus Kunzmann, dass der Ältestenrat kein Mauschelgremium ist, sondern eine klar definierte Aufgabe hat: „Zur Beratung des Oberbürgermeisters in Fragen der Tagesordnung und des Ganges der Verhandlungen des Gemeinderates wird ein Ältestenrat gebildet. Vorsitzender ist der Oberbürgermeister.“ (Hauptsatzung). Der Ältestenrat darf nicht abstimmen und nicht inhaltlich diskutieren.
Einen solch laxen Umgang mit einer einfachen Satzung sollte ein designierter Beauftragter der Landesregierung für Demografiefragen nicht pflegen.
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Erinnerungen an Festo
Rolf Mittendorf, Nürtingen. Zum Artikel „Eine Firma, die das Spektakel liebt“ vom 23. August.
Eine Firma, die das Spektakel liebt und immer Aufsehen erregte. Spektakulär waren schon die Büros in den 60er Jahren. Ich war sehr beeindruckt nach einer ...
Leserbriefe | 29.08.2025 - 05:00
Rechtsextreme Propaganda
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Rechts ist nicht rechtsextrem“ vom 21. August.
Der Verfasser jener Zeilen wirft mir Hass und Hetze vor – im heimischen Schwäbisch könnte man dazu nur sagen: „Mer woiß jo, woher‘s kommt.“ Doch faschistische ...