Peter Rauscher, Nürtingen. Zum Leserbrief „Hotelpläne waren Stadträten bekannt“ vom 26. Juli. In seiner altbekannt Manier rückt Thaddäus Kunzmann alles zurecht. Das Hotelprojekt, das ein weiteres Stück Neckarufer privatisieren soll, sei bekannt gewesen und deshalb verstehe er die Aufregung nicht. Dieter Braunmüller stricke in seinem Leserbrief an einer neuen Legende. Kunzmann behauptet, „am 3. Februar 2016 wurden dem Ältestenrat die Pläne mitsamt alternativen Modellskizzen vorgestellt“. Und: „Der Ältestenrat, der aus acht Stadträten aller Fraktionen besteht, hat daraufhin einmütig diese Pläne gebilligt und die Verwaltung gebeten, die Verhandlungen mit diesem Investor fortzuführen.“ Sehr schön! Nur vergisst Thaddäus Kunzmann, dass der Ältestenrat kein Mauschelgremium ist, sondern eine klar definierte Aufgabe hat: „Zur Beratung des Oberbürgermeisters in Fragen der Tagesordnung und des Ganges der Verhandlungen des Gemeinderates wird ein Ältestenrat gebildet. Vorsitzender ist der Oberbürgermeister.“ (Hauptsatzung). Der Ältestenrat darf nicht abstimmen und nicht inhaltlich diskutieren.
Einen solch laxen Umgang mit einer einfachen Satzung sollte ein designierter Beauftragter der Landesregierung für Demografiefragen nicht pflegen.
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Dank an die Senioren
Gerhard Wenger, Nürtingen.
Ein herzliches Dankeschön allen Verantwortlichen und Mitwirkenden beim diesjährigen Seniorennachmittag am Maientag. Wieder einmal hat die „Jugend von früher“ gezeigt, wie energievoll und lustig man bei gutem Kuchen und ...
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Mit gutem Beispiel vorangehen
Klaus Weiss, Nürtingen. Zum Artikel „Auch in Nürtingen wird das Wasser knapp“ vom 26. Juni.
Bürger sollen Wasser sparen. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die öffentliche Hand dabei mit gutem Beispiel voranginge.
Gestern habe ich an zwei Sportplätzen ...