Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Neckarufer-Bebauung auf Eis gelegt“ vom 14. Februar. Heureka. Dass die Vernunft noch siegen kann, lässt in diesen Zeiten aufatmen. Den Mitgliedern des Gemeinderats gebührt Dank und Anerkennung für das Innehalten und den Ansatz, die Sache noch einmal unvoreingenommen und von allen Seiten nach den kommenden Wahlen neu anzugehen. Nur eine Zeitverschiebung und ein Wiederaufwärmen der strittigen Ideen wäre fatal.
Der Bürgerinitiative gebührt Dank für die ausdauernd intonierte Botschaft, dass es mehr Werteebenen in Nürtingen – und vor allem in Bezug auf das wertvolle Neckarufer – zu berücksichtigen gibt als Investitionssummen. Auch dass es in dieser sichtbar mit größtmöglichem Interesse verfolgten Gemeinderatssitzung möglich war, die ufernahe Grünfläche als Wert so darzustellen, dass eine Bebauung diesen Wert gründlich berücksichtigen muss. Das steht nun wirklich deutlich im Raum. Es macht wirklich Sinn, zukünftig in gegebenenfalls anstehende Planungen von Anfang an auch Landschaftsarchitekten einzubeziehen, die über umbauten Raum hinausdenken.
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...