Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Neckarufer-Bebauung auf Eis gelegt“ vom 14. Februar. Heureka. Dass die Vernunft noch siegen kann, lässt in diesen Zeiten aufatmen. Den Mitgliedern des Gemeinderats gebührt Dank und Anerkennung für das Innehalten und den Ansatz, die Sache noch einmal unvoreingenommen und von allen Seiten nach den kommenden Wahlen neu anzugehen. Nur eine Zeitverschiebung und ein Wiederaufwärmen der strittigen Ideen wäre fatal.
Der Bürgerinitiative gebührt Dank für die ausdauernd intonierte Botschaft, dass es mehr Werteebenen in Nürtingen – und vor allem in Bezug auf das wertvolle Neckarufer – zu berücksichtigen gibt als Investitionssummen. Auch dass es in dieser sichtbar mit größtmöglichem Interesse verfolgten Gemeinderatssitzung möglich war, die ufernahe Grünfläche als Wert so darzustellen, dass eine Bebauung diesen Wert gründlich berücksichtigen muss. Das steht nun wirklich deutlich im Raum. Es macht wirklich Sinn, zukünftig in gegebenenfalls anstehende Planungen von Anfang an auch Landschaftsarchitekten einzubeziehen, die über umbauten Raum hinausdenken.
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
Wenn sich Leistung lohnen muss
Uwe Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Viel Zank und wenig Entlastung“ vom 3. September.
SPD und CDU versprechen, die arbeitende Mitte spürbar zu entlasten. Finanzminister Klingbeil stellt Familien „bis zu 600 Euro“ Entlastung in Aussicht, ...
Leserbriefe | 08.09.2026 - 05:00
DDR-Annäherungen – ein Bürgerbegehren?
Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Ein Wahlkampf, der vor allem eine Warnung ist“ vom 26. August.
Wenn Politiker den Mund zu voll nahmen und einer finanziell gescheiterten DDR „blühende Landschaften – ad hoc“ versprachen, war für ...