Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Neckarufer-Bebauung auf Eis gelegt“ vom 14. Februar. Heureka. Dass die Vernunft noch siegen kann, lässt in diesen Zeiten aufatmen. Den Mitgliedern des Gemeinderats gebührt Dank und Anerkennung für das Innehalten und den Ansatz, die Sache noch einmal unvoreingenommen und von allen Seiten nach den kommenden Wahlen neu anzugehen. Nur eine Zeitverschiebung und ein Wiederaufwärmen der strittigen Ideen wäre fatal.
Der Bürgerinitiative gebührt Dank für die ausdauernd intonierte Botschaft, dass es mehr Werteebenen in Nürtingen – und vor allem in Bezug auf das wertvolle Neckarufer – zu berücksichtigen gibt als Investitionssummen. Auch dass es in dieser sichtbar mit größtmöglichem Interesse verfolgten Gemeinderatssitzung möglich war, die ufernahe Grünfläche als Wert so darzustellen, dass eine Bebauung diesen Wert gründlich berücksichtigen muss. Das steht nun wirklich deutlich im Raum. Es macht wirklich Sinn, zukünftig in gegebenenfalls anstehende Planungen von Anfang an auch Landschaftsarchitekten einzubeziehen, die über umbauten Raum hinausdenken.
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Rückhalt für Entscheidungsträger
Franziska Reuß, Nürtingen.
Mit Verwunderung stelle ich immer wieder fest, dass die Kritik am Projekt Stadtbalkon nach über drei Jahren nicht abebbt. Die Möglichkeit, politische Entscheidungen zu kritisieren, ist glücklicherweise Grundpfeiler unserer ...
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Keine sinnvolle Forderung
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Zitat des Tages von Jan van Aken vom 5. März.
Die Linke kann solche Forderungen stellen, weil sie hoffentlich nie in Regierungsverantwortung kommt. Leider gibt es immer ein paar Leute, die glauben, wenn die ...