Klaus Nägele, NT-Reudern. Zum Artikel „Klare Empfehlung an den Gemeinderat“ vom 12. Dezember. Operation gar nicht notwendig – Patient hoffentlich trotzdem bald tot, so mein Fazit. Der Patient: das mögliche grüne Neckarufer neben der Freien Kunsthochschule. Der Fall: Ein operativer Eingriff, also der Verkauf der Flächen und die Errichtung von Gebäuden. Nie fragen nach dem Sinn dieses Eingriffs. Einfach drauflosoperieren. Der Patient lag schon mal auf dem OP-Tisch.
Die damalige Zielsetzung: Alle Organe raus und durch ein riesiges Hotel ersetzen. Dieser Noteingriff konnte im letzten Moment verhindert werden. Es folgten diverse Operationen am offenen Herzen durch den Gemeinderat und die Verwaltung. Der bislang letzte Akt war eine Blitz-OP mit stark eingeschränktem Team und hinter verschlossenen Türen. Und jetzt ist es endlich geschafft. Der Patient liegt in den letzten Zügen. Das Pflegeteam unter Leitung von Oberarzt Dr. Heirich wird dem Patienten hoffentlich bald den Garaus machen. Ade du schöne unbebaute Fläche. Was hätte aus dir werden können. Letzte Hoffnung für den Patienten: Eine Wunderheilung oder der Austausch des Ärzteteams, konkret die anstehenden Kommunalwahlen. Sonst Beton marsch.
Aber die Nürtinger werden sich an den Anblick des toten Ufers gewöhnen, denn gegenüber am Wörth liegt auch ein bereits zum Tode verurteilter Patient des gleichen Oberarztes.
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Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
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